Omega hat als einzige Manufaktur für alle drei klassische Goldfärbungen eine eigene, patentierte Legierung entwickelt. Sedna-Gold steht für Roségold, Moonshine-Gold für blasses Gelbgold – und Canopus-Gold schließt die Reihe im Weißgoldspektrum ab und wurde 2022 eingeführt. Sie besteht aus 75 Prozent Feingold, etwa 20 Prozent Palladium sowie einem kombinierten Anteil aus Rhodium und Platin. Die genauen Proportionen nennt Omega nicht. Der entscheidende Unterschied zu Standard-Weißgold: Canopus-Gold benötigt keine Rhodiumplattierung. Klassisches Weißgold wirkt allein durch eine aufgetragene Rhodiumschicht so makellos weiß – verblasst diese mit der Zeit, wird das gelbliche Grundmetall sichtbar, und die Uhr muss zur Auffrischung in den Service. Canopus-Gold hält seine silbrig-graue Farbe dauerhaft, ohne jede Nachbehandlung.

Die Herkunft des Namens

Canopus ist der zweithellste Stern am Nachthimmel – nach Sirius. Er liegt im Sternbild Kiel des Schiffs (Carina) und war in der antiken Seefahrt ein unverzichtbarer Orientierungsstern.

Die Omega Speedmaster Calibre 321 besitzt ein Gehäuse aus Canopus Gold.

Die Omega Speedmaster Calibre 321 besitzt ein Gehäuse aus Canopus Gold.

Erstmals verwendet wurde Canopus-Gold Anfang 2022 im Speedmaster Calibre 321 – einer limitierten Neuinterpretation des allerersten Speedmaster von 1957. Die Uhr trägt ein schwarzes Onyx-Zifferblatt, eine emaillierte Lünette und das historische Kaliber 321, das Omega nach Jahrzehnten wiederbelebt hat.

Diesen Beitrag teilen: