Eine neue Version des Chopard Mille Miglia Classic Chronograph Raticosa widmet das Genfer Haus Chopard dem Raticosa-Pass – einem Gebirgspass zwischen Florenz und Bologna auf 968 Metern Höhe im Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin.
Der Pass war zwischen 1927 und 1957 Teil der Mille-Miglia-Strecke. Zusammen mit dem benachbarten Futa-Pass zählt er zu den wenigen Abschnitten, die heute noch wie im Jahr 1955 befahren werden können.

Brescia, 1957: Piero Taruffi führt das Ferrari-Doppel an und gewinnt die letzte Mille Miglia der Geschichte.
Enzo Ferrari soll gesagt haben: »Die Mille Miglia gewinnt man am Raticosa-Pass.« Chopard ist seit 1988 offizieller Zeitnehmer und Weltpartner der Mille Miglia; frühere Sondermodelle zum selben Thema gelten laut Hersteller als gesuchte Sammlerstücke.
Gehäuse aus Lucent Steel
Das Gehäuse des Chopard Mille Miglia Classic Chronograph Raticosa misst 40,5 Millimeter im Durchmesser bei einer Bauhöhe von 12,88 Millimeter. Als Werkstoff kommt Lucent Steel zum Einsatz, eine konzerneigene Stahllegierung, die seit 2023 für alle Stahlgehäuse der Marke verwendet wird. Laut Hersteller entsteht das Material durch ein Umschmelzverfahren mit einem Recyclinganteil von 80 Prozent; es soll hypoallergene Eigenschaften und hohe Abriebfestigkeit aufweisen. Das in Boxform gewölbte Saphirglas ist entspiegelt.

Die Gravur auf dem Boden zeigt einen Rennwagen auf einer Bergstraße, bejubelt von Zuschauern neben der
Strecke.
Der Gehäuseboden aus Titan trägt eine gravierte Szene: ein Rennwagen auf dem Raticosa-Pass, begleitet von Zuschauern am Streckenrand. Das Gehäuse ist bis fünf Bar wasserdicht, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe.
Elfenbeinfarbenes Zifferblatt
Das Zifferblatt ist elfenbeinfarben lackiert und mattiert. Beige Stundenmarkierungen und rhodinierte Stabzeiger für Stunden und Minuten sind mit Super-Luminova belegt. Der zentrale Chronographenzeiger ist rhodiniert und trägt eine rote Spitze.
Eine Tachymeterskala verläuft am Rand des Zifferblatts. Die kleine Sekunde liegt bei drei Uhr, die Datumsanzeige zwischen vier und fünf Uhr. Der Chronograph zählt Minuten bei neun Uhr (bis 30 Minuten) und Stunden bei sechs Uhr (bis zwölf Stunden). Beim Ziehen der Krone stoppt der Sekundenzeiger (Stoppsekundenfunktion).
Werk mit COSC-Zertifikat
Angetrieben wird die Uhr von einem mechanischen Chronographenwerk mit Automatikaufzug. Das Kaliber läuft mit 28.000 Halbschwingungen pro Stunde, was vier Hertz entspricht. Die Gangautonomie beträgt 54 Stunden; das Werk ist mit 37 Lagersteinen bestückt. Die Ganggenauigkeit ist durch die COSC als Chronometer zertifiziert. Das braune, perforierte Kalbslederarmband wird von einer Dornschließe in Lucent Steel geschlossen.
Technische Spezifikationen | Chopard Mille Miglia Classic Chronograph Raticosa
| ⌚ Gehäuse | Lucent Steel, 40,5 × 12,88 mm |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 5 Bar, das entspricht dem statschen Druck in 60 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | Saphirglas in Boxform, entspiegelt |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, kleine Sekunde (3 Uhr), Datum (4–5 Uhr), Chronograph mit 30-Minuten-Zähler (9 Uhr) und 12-Stunden-Zähler (6 Uhr), Tachymeterskala, Stoppsekundenfunktion |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova |
| 🔄 Aufzug | Automatikaufzug |
| ⚙️ Kaliber | Mechanisches Chronographenwerk, COSC-zertifizierter Chronometer, Basis ETA A322-11 |
| ⏱️ Frequenz | 28.000 A/h (4 Hz) |
| 🔋 Gangautonomie | 54 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 37 Lagersteine |
| ✨ Veredelung | Rhodinierte Zeiger; gravierter Gehäuseboden in Titan |
| 🪢 Band | Braunes, perforiertes Kalbslederarmband; Dornschließe in Lucent Steel |
| 🔢 Referenz | 168619-3020 |
| 💶 Preis | 8.430 Euro |
Die Mille Miglia wurde 1927 als Straßenrennen ins Leben gerufen: Start und Ziel in Brescia, dazwischen 1.600 Kilometer quer durch Italien bis nach Rom und zurück. Von 1927 bis 1957 fand das Rennen vierundzwanzig Mal statt. 1957 endete es nach einem Unfall und wurde verboten. 1982 wurde die Mille Miglia als Gleichmäßigkeitsfahrt für Vorkriegs- und Nachkriegsfahrzeuge bis Baujahr 1957 wiederbelebt. 1988 wurde Chopard offizieller Weltsponsor und Zeitnehmer der Mille Miglia. Der Antrieb kam von Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident des Genfer Hauses und passionierter Oldtimersammler, der die Partnerschaft aktiv anstrebte. Seit 1989 nimmt er persönlich mit dem sechsfachen LeMans-Gewinner Jacky Yckx an jeder Mille Miglia teil.



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