Mit der Chronoswiss Neo Digiteur Chronos knüpft Chronoswiss an eine Idee an, die ihr Gründer Gerd-Rüdiger Lang Anfang der 2000er-Jahre lancierte: eine vollständig mechanische Uhr, die Zeit rein digital – ohne jede Zeigermechanik – anzeigt.

Chronos, der griechische Gott der Zeit, ziert die Vorderseite.

Chronos, der griechische Gott der Zeit, ziert die Vorderseite.

Die Chronos-Edition überführt diesen Ansatz in eine neue Dimension. Das Gehäuse besteht aus massivem 5N-Gold, wird vollständig von Hand graviert und ist auf 33 Exemplare limitiert.

Der mythologische Kern

Das Gehäuse der Neo Digiteur Chronos misst 48 mal 30 Millimeter bei neun Millimetern Bauhöhe – eine taillierte, rechteckige Silhouette mit verschraubten Bandanstößen und polierter Lünette.

Die Stundenanzeige ist mit einem springenden Mechanismus konstruiert.

Die Stundenanzeige ist mit einem springenden Mechanismus konstruiert.

Die Oberfläche ist keine bloße Gehäusewand, sondern Bildträger: Chronos, der altgriechische Gott der Zeit und mythologische Namensgeber der Marke, ist vollständig von Hand in das Goldgehäuse graviert. Der Hüter der Zeit hält eine Sanduhr – und genau in dieser Sanduhr findet die Zeitanzeige statt.

Im oberen Teil der Sanduhr verstreichen die Minuten, die untere zeigt die Sekunden an.

Im oberen Teil der Sanduhr verstreichen die Minuten, die untere zeigt die Sekunden an.

Die obere Kammer der Sanduhr zeigt die laufenden Minuten, darunter schreiten die Sekunden voran. Im Zentrum der Sichel von Chronos erscheint die springende Stunde, die augenblicklich von einem Wert zum nächsten wechselt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, vereint in einem einzigen mechanischen Konstrukt.

Das runde Basiswerk stammt von La Joux-Perret, das Modul ist eine Chronoswiss-Konstruktion.

Das runde Basiswerk stammt von La Joux-Perret, das Modul ist eine Chronoswiss-Konstruktion.

Ein griechisches Mäanderband – das antike Symbol für Ewigkeit und den unendlichen Fluss der Zeit – umschließt das Gehäuse und setzt sich auf dem Armband fort.

Handgravur als erzählerische Architektur

Die Handgravur ist bei der Neo Digiteur Chronos kein dekoratives Beiwerk, sondern erzählerische Architektur.

Die Gravur des Gehäuses erfolgt in wochenlanger Arbeit von Hand.

Die Gravur des Gehäuses erfolgt in wochenlanger Arbeit von Hand.

Wochenlange Arbeit mit traditionellen Werkzeugen geht jedem Exemplar voraus: Jede Linie wird einzeln geschnitten, jeder Schatten durch Tiefe und Struktur modelliert – ein falscher Schnitt ist nicht zu korrigieren. Kein Exemplar gleicht dem anderen.

Kaliber C.85757 mit Jumping-Hour-Modul

Im Inneren der Neo Digiteur Chronos arbeitet das Handaufzug-Kaliber C.85757, benannt nach der Postleitzahl des ersten Chronoswiss-Ateliers. Ein vollständig in-house entwickeltes Modul koordiniert die springende Stunde mit dem kontinuierlichen Lauf von Minuten und Sekunden. Die Frequenz beträgt drei Hertz, was 21.600 Halbschwingungen pro Stunde entspricht; die Gangautonomie liegt bei rund 48 Stunden.

Getragen wird die Chronoswiss Digiteur Chronos an einem schwarzen Lederband.

Getragen wird die Chronoswiss Digiteur Chronos an einem schwarzen Lederband.

Durch den rechteckigen Boden aus Saphirglas sind Brücken und Räder sichtbar – Radbrücke und Unruhbrücke sind von Hand guillochiert und vergoldet, die Oberflächen zeigen Genfer Streifen in radialer Ausführung. Auf dem rhodinierten Werk sind 19 Lagersteine gesetzt. Das Armband aus schwarzem Nubukleder trägt auf seiner Innenseite ein aufgedrucktes Mäandermuster; die Dornschließe besteht aus 5N-Gold.

Technische Spezifikationen | Chronoswiss Neo Digiteur Chronos

⌚ Gehäuse Massives 5N-Gold (65 g), vollständig handgraviert, satiniert und matt gebürstet, polierte Lünette; 48 × 30 mm, Höhe 9 mm; verschraubte Bandanstösse (20 mm Breite); neu geformte, polierte Zwiebelkrone
💧 Wasserdichtheit 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe
🔍 Glas Doppelt entspiegeltes Saphirglas; Saphirglasboden (rechteckig, verschraubt, satiniert)
🕐 Anzeige Springende Stunde (12 Uhr), digitale Minute (Mitte), digitale Sekunde (6 Uhr); Scheiben matt weiss mit schwarzer Beschriftung
🔄 Aufzug Handaufzug
⚙️ Kaliber Chronoswiss C.85757; In-house Jumping-Hour-Modul; Glucydur-Unruh (dreischenklig); Nivarox-I-Spirale; Feinregulierung über Rücker mit Exzenter; Incabloc-Stoßsicherung
⏱️ Frequenz 21.600 A/h (3 Hz)
🔋 Gangautonomie Ca. 48 Stunden
💎 Lagersteine 19 Lagersteine
✨ Veredelung Handgravur (Gehäuse); Handguillochierung auf Radbrücke und Unruhbrücke (vergoldet); Genfer Streifen (radial, rhodiniert)
🪢 Band Schwarzes Nubukleder; Innenseite mit Mäandermuster bedruckt; Dornschliesse 5N-Gold (4 g) mit Legacy-Logo
🔢 Auflage 33 Exemplare
🔢 Referenz CH-1371R.2-GO
💶 Preis 63.000 Euro

Die Neo Digiteur Chronos von Chronoswiss übersetzt das Thema »mechanische Digitaluhr« mit handwerklicher Substanz in die Gegenwart. Mit ihrer skulpturalen Goldarchitektur, der konsequent zeigerlosen Anzeige und der opulenten Handgravur ist sie mehr Manifest als Modell Eine Uhr, die Haltung von ihrem Träger verlangt, statt sich anzupassen. Firmengründer Gerd‑Rüdiger Lang, der stets ein Faible für eigenständige Zeitbilder hatte, hätte an dieser radikal erzählten Chronoswiss‑Signatur bestimmt große Freude gefunden.

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