Naturstein auf dem Zifferblatt erlebt in den vergangenen Jahren eine Renaissance in der Uhrmacherei. Mit der Small Second Stone Collection setzt die Luzerner Manufaktur Chronoswiss erstmals auf Scheiben aus Jaspis und Serpentin.
Die beiden limitierten Modelle verbinden geologische Geschichte mit mechanischer Präzision und erweitern die etablierte Small Second-Linie um zwei Varianten, deren Zifferblätter Millionen Jahre Erdgeschichte tragen. Die Small Second Jasper greift auf deutschen Jaspis zurück, der in warmen Beige-, Braun- und Elfenbeintönen schimmert und an Wüstenlandschaften erinnert.
Das Edelstahlgehäuse mit 40 Millimetern Durchmesser rahmt das Natursteinzifferblatt, während die dezentral bei neun Uhr platzierte und von Hand guillochierte kleine Sekunde ein sandgestrahltes Hilfszifferblatt mit schwarzer galvanischer Beschichtung erhält. Die Small Second Serpentine setzt auf Schweizer Serpentin aus der Region um Zermatt, dessen grüne Farbgebung und charakteristisches Muster an Schlangenhaut erinnert.
Ein zweifarbiges Gehäuse aus Edelstahl und 18-karätigem Rotgold ergänzt hier den grünen Naturstein. Beide Modelle sind auf jeweils 50 Exemplare limitiert und damit nicht nur durch die limitierte Stückzahl, sondern auch durch die einzigartige Maserung jedes einzelnen Steins Unikate.
Im Inneren arbeitet das Chronoswiss Manufakturkaliber C.6000 mit Automatikaufzug und einem skelettierten Rotor aus Wolfram. Die Werkbrücken tragen Genfer Streifen und eine Ruthenium-Beschichtung.
Die Frequenz liegt bei vier Hertz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde. Die Lagersteine des Werks betragen 25. Die Wasserdichtheit beträgt drei Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe. Ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt, während ein Saphirglasboden den Blick auf das dekorierte Werk freigibt.
Die Zeiger in Form »Feuille« sind mit Super-Luminova ausgestattet. Die polierte und geriffelte Lünette sowie die Zwiebelkrone prägen die typische Chronoswiss-Silhouette. Ein braunes beziehungsweise grünes Kalbslederband schließt die Konstruktion ab.
Technische Spezifikationen | Chronoswiss Small Second Stone Collection
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl (Jasper) / Edelstahl und 18-karätiges Rotgold (Serpentine), 40 mm Durchmesser, 11,5 mm Höhe, 17-teilig, polierte Lünette mit Rändelung, Zwiebelkrone |
| 💧 Wasserdichtheit | 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas, Sichtboden aus Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, Sekunde bei neun Uhr |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova auf Zeigern |
| 🔄 Aufzug | Automatikaufzug |
| ⚙️ Kaliber | Chronoswiss C.6000, skelettierter Wolfram-Rotor, polierte Anker, Ankerrad und Schrauben |
| ⏱️ Frequenz | 4 Hz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde |
| 🔋 Gangautonomie | 55 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 25 Rubine |
| ✨ Veredelung | Genfer Streifen, Ruthenium-Beschichtung, Perlage |
| 🪢 Band | Kalbslederband in braun (Jasper) oder grün (Serpentine) |
| 📦 Auflage | je 50 Exemplare |
| 🔢 Referenz | CH-8023.2-STLS (Jasper) / CH-8022R.2-STSE (Serpentine) |
| 💶 Preis | Small Second Jasper: 12.700 Euro Small Second Serpentine: 18.500 Euro |
Nicht zuletzt bei der Watches & Wonders 2026 hat sich der Trend zu Zifferblättern aus Naturstein manifestiert. Mit Jaspis und Serpentin setzt Chronoswiss auf geologisch weniger verbreitete Materialien. Durch die Strukturen des Naturprodukts und die aufwändige Veredelung wird jedes Zifferblatt im Grunde zu einem Unikat. Das verschafft einer Limitierung weniger Gewicht. Wer sich für das grüne Blatt aus Serpentin entscheidet, muss sich für die Gehäuseelemente aus 18 Karat Rotgold zu einem erheblichen Aufpreis überwinden.




















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