Mit der Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus erweitert Jaeger-LeCoultre die Hybris-Artistica-Linie um eine Reverso mit von Hand graviertem Rotgoldgehäuse, von Hand lackierten Brücken und dem Gyrotourbillon in der vierten Entwicklungsstufe.
Pegasus-Motiv und Gehäusegravur
Das Motiv des Pegasus – des geflügelten Pferdes der griechischen Mythologie – greift laut Hersteller die Entstehungsgeschichte der Reverso auf, die 1931 für den Poloeinsatz entwickelt wurde.
Die Handgravur des Gehäuses aus 18 Karat Rotgold (750/1000) nahm 180 Arbeitsstunden in Anspruch.
Die Reliefgravur verläuft über die gewölbten Gehäuseseiten und überdeckt die Fuge zwischen oberem und unterem Gehäuseteil.
Zifferblattseitige Veredelung
Die Platinen des vorderen Zifferblatts sind aus 18 Karat Rotgold. In ihre Oberfläche wurden über 50 Vertiefungen eingearbeitet; die verbleibenden wolkenförmigen Konturen wurden von Hand in mehreren Schichten mit Lack in verschiedenen Blautönen gefüllt.
Die skelettierten, dunkelblau lackierten Brücken geben den Blick auf das Uhrwerk frei. Das rückseitige skelettierte Zifferblatt erhält von Hand anglierte Kanten an Brücken und Tourbillonkäfig.
Die Anglierung des Tourbillonkäfigs erforderte rund 14 Stunden, die der rückseitigen Brücke acht Stunden.
Kaliber 179 mit Gyrotourbillon
Das Tourbillon besteht aus 123 Bauteilen. Der innere Käfig aus Titan dreht sich in 16 Sekunden einmal um die eigene Achse; der auf Kugellagern gelagerte periphere äußere Käfig dreht sich einmal pro Minute. Beide Achsen stehen senkrecht zueinander.
Der äußere Käfig dient zugleich als Sekundenanzeige. Das Gyrotourbillon scheint optisch frei zwischen den Zifferblättern zu schweben, weil ein Kugellager anstelle einer konventionellen Brücke als Lagerung dient. Eine lackierte Scheibe in der Gehäuseschale soll diesen Eindruck durch Lichtreflexion verstärken. Die halbkugelförmige Unruhspirale ist der Hohlkugelgeometrie des Gyrotourbillons angepasst; die Doppelankerform der Gyrolab-Unruh verringert die Luftreibung.
Das Kaliber 179 zeigt als Duoface-Werk auf der Vorderseite Stunden, Minuten und das Gyrotourbillon; das rückseitige Zifferblatt ergänzt eine zweite Zeitzone mit 24-Stunden-Anzeige. Der Handaufzug liefert 40 Stunden Gangautonomie.
Gehäuse im Art-déco-Stil
Das rechteckige Reverso-Gehäuse mit Art-déco-Linien und charakteristischen Godrons misst 51,1 × 31 Millimeter bei einer Bauhöhe von 12,41 Millimeter.
Die Wasserdichtheit beträgt drei Bar. Das blaue Alligatorlederarmband wird von einer Faltschließe aus 18 Karat Rotgold mit 46 Bauteilen geschlossen. Der Doppelrad-Mechanismus ermöglicht eine Längenverstellung in 0,5-Millimeter-Schritten.
Technische Spezifikationen | Jaeger-LeCoultre Reverso Hybris Artistica Calibre 179 Pegasus
| ⌚ Gehäuse | 18 Karat Rotgold (750/1000), 51,1 × 31 mm, Bauhöhe 12,41 mm |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, Gyrotourbillon (Vorderseite); zweite Zeitzone, 24-Stunden-Anzeige (Rückseite) |
| 🔄 Aufzug | Handaufzug |
| ⚙️ Kaliber | Jaeger-LeCoultre Kaliber 179 |
| 🔋 Gangautonomie | 40 Stunden |
| ✨ Veredelung | Handgravur Gehäuse (180 Arbeitsstunden), von Hand anglierte Kanten, blauer Lack auf Platinen und Brücken, Skelettierung |
| 🪢 Band | Blaues Alligatorleder; Faltschließe 18 Karat Rotgold (750/1000), 46 Bauteile, Doppelrad-Mechanismus, Verstellung in 0,5-mm-Schritten |
| 🔖 Auflage | 5 Exemplare |
| 🔢 Referenz | Q39424E5 |
| 💶 Preis | 775.000 Euro |
Mit diesem extrem limitierten Sondermodell liefert Jaeger-LeCoultre ein beeindruckendes Schaustück für Sammler und Markenliebhaber. Zentraler Höhepunkt ist das Pegasus-Relief aus der Abteilung »Métiers Rares«. Technisch beeindruckt das Gyrotourbillon und das zweiseitige Werk. Kurz: Ein Prestigeobjekt höchster Handwerks- und Uhrmacherkunst.










Hinterlasse einen Kommentar