Mehr als sechs Jahrzehnte nach ihrem Debüt bringt Longines die Longines Legend Diver 59 in ihrem Ursprungsformat zurück:
Mit 42 Millimetern Gehäusedurchmesser nimmt die neue Longines-Taucheruhr die Proportionen der historischen Referenz 7042 von 1959 wieder auf – und trägt deren Namen fortan stolz im eigenen.
Das Super-Compressor-Erbe
Auf Anhieb verraten zwei verschraubte Kronen die Verwandtschaft mit dem Original: Die Krone bei drei Uhr ist für Aufzug und Zeiteinstellung zuständig, jene bei zwei Uhr bedient die innenliegende Drehlünette – eine Innovation, die Longines 1936 entwickelt und 1959 erstmals in einer Taucheruhr eingesetzt hatte.
Die beidseitig drehbare Lünette mit 60-Minuten-Skala und Leuchtdreieck ist sicher im Gehäuse geborgen und damit vor versehentlichem Verstellen geschützt. Das schwarze, gekörnte Zifferblatt der Longines Legend Diver 59 bewahrt die typische DNA der Kollektion: Vier arabische Ziffern bei 12, 3, 6 und 9 Uhr sowie acht Indizes sind mit Super-Luminova im Farbton »Light Old Radium« beschichtet – ein dezent gealterter Leuchteffekt, der zur Vintage-Inspiration passt.
Die rhodinierten, sandgestrahlten Pfeilzeiger erhalten dieselbe Behandlung; der Sekundenzeiger trägt eine Leuchtspitze, die auch im Dunkeln die Funktion der Uhr bestätigt. Ein gewölbtes Box-Saphirglas mit schwarzer Metallisierung und beidseitiger Antireflexbeschichtung komplettiert das Retro-Erscheinungsbild.
Kaliber L888.6: Siliziumspirale und COSC-Zertifikat
Im Edelstahl-Gehäuse arbeitet das exklusive Longines Kaliber L888.6 mit Automatikaufzug. Seine Siliziumspirale macht das Werk magnetfeldresistent – die Widerstandsfähigkeit übersteigt die Anforderungen der ISO-Norm 764 um das Zehnfache.

Das Longines Kaliber L888.6 besitzt eine Siliziumspirale und bietet eine Gangautonomie von 72 Stunden.
Das Werk schwingt mit 25.200 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine Gangautonomie von bis zu 72 Stunden. Das Kaliber L888.6 besitzt eine Chronometer-Zertifizierung durch die COSC. Als gemäß ISO 6425 zertifizierte Taucheruhr hält die Legend Diver 59 einem Druck von 30 Bar stand, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 300 Metern Tiefe – geprüft bei 25 Prozent Überdruck. Gegenüber früheren 42-Millimeter-Versionen der Linie wurde die Bandanstoßlänge von 52,6 auf 50,10 Millimeter verkürzt; auf eine Datumsanzeige verzichtet die neue Referenz bewusst.
Geliefert wird die Longines Legend Diver 59 mit zwei Armbändern: Ein fein gearbeitetes Milanaise-Band aus Edelstahl – Stegbreite 22 Millimeter – ist mit einer Doppel-Sicherheitsfaltschließe mit Drückern und Feinjustierung ausgestattet. Ein schwarzes Kautschukband im »Tropic«-Stil mit Taucher-Dornschließe aus Edelstahl liegt zusätzlich bei.
Technische Spezifikationen | Longines Legend Diver 59
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl, 42 mm Durchmesser, 12,85 mm Bauhöhe; beidseitig drehbare, innenliegende Tauchlünette; zwei verschraubte Kronen; verschraubter, ausgerichteter Boden mit geprägtem Tauchersymbol |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 30 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 300 Metern Tiefe (ISO 6425) |
| 🔍 Glas | Gewölbtes Saphirglas (Box-Form) mit schwarzer Metallisierung und mehrfacher Antireflexbeschichtung auf beiden Seiten |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, Sekunden; schwarzes, gekörntes Zifferblatt mit vier arabischen Ziffern (12, 3, 6, 9) und acht Indizes; schwarzer, gekörnter Höhenring |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova mit leicht gealtertem Radium-Effekt auf Zeigern und Indizes |
| 🔄 Aufzug | Automatik |
| ⚙️ Kaliber | Longines L888.6; Chronometer-zertifiziert (COSC); Siliziumspiralfeder; magnetfeldresistent (ISO 764) |
| ⏱️ Frequenz | 3,5 Hz / 25.200 Halbschwingungen pro Stunde |
| 🔋 Gangautonomie | 72 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 21 |
| ✨ Veredelung | Rhodinierte, sandgestrahlte Zeiger |
| 🪢 Band | Milanaise-Armband aus Edelstahl mit Doppel-Sicherheitsfaltschließe und Feinjustierung; alternativ schwarzes Kautschukband mit Dornschließe aus Edelstahl; Stegbreite 22 mm |
| 🔢 Referenz | L3.795.4.59.9 |
| 💶 Preis | 3.950 Euro |
Die Legend Diver 59 wirkt wie die konsequente Rückbesinnung auf das, was die Modelllinie ursprünglich stark gemacht hat: ein klar gezeichnetes, datumsfreies Tool‑Design mit direktem Bezug zur Referenz von 1959. Über deren Geschichte gibt das lesenswerte Buch von Longines Auskunft. Die technische Aufwertung mit COSC‑Zertifizierung, Siliziumspirale und ISO‑6425‑Konformität ist stimmig und macht aus der Retro‑Taucheruhr ein ernstzunehmendes Instrument. Die Aussage von Longines, die »fertige Uhr« sei als Chronometer zertifiziert, ist etwas grenzwertig, denn die COSC testet ausschließlich das Rohwerk. Die ergänzenden Tests der fertigen Uhr bauen darauf auf.







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