Den 23. Juni – den Jahrestag der jurassischen Unabhängigkeit – nimmt Maurice Lacroix zum Anlass für zwei limitierte Editionen der Maurice Lacroix 1975 Legacy, beide auf je 500 Exemplare limitiert. Die Manufaktur ist seit den frühen Jahren der Marke in Saignelégier angesiedelt; das erste Modell der Marke entstand 1975.

Vagues du Jura auf dem Zifferblatt

Das Zifferblatt beider Varianten trägt das patentierte »Vagues du Jura«-Muster – ein wellenförmiges Dekor, das die Landschaft des Jura aufgreift und als Hommage an die Genfer Streifen gestaltet ist.

Die goldfarbenen Indizes der 1975 Legacy sind von Hand appliziert.

Die goldfarbenen Indizes der 1975 Legacy sind von Hand appliziert.

Es ist wahlweise in Silber-Poudré oder Schiefergrau erhältlich. Das kleine Sekundenzifferblatt bei sechs Uhr ist guillochiert und erzeugt einen plissierten visuellen Effekt. Die facettierten trapezförmigen Indizes sowie die Dauphine-Zeiger für Stunden und Minuten sind in 4N-Goldton gehalten und von Hand appliziert. Das Saphirglas ist im Box-Design ausgeführt und wölbt sich über das Zifferblatt. Die Datumsanzeige sitzt bei drei Uhr.

Gehäuse mit Jura-Gravur

Das Gehäuse aus Edelstahl misst 39 Millimeter im Durchmesser bei einer Bauhöhe von 10,20 Millimetern. Die Oberflächen sind oben satiniert und an den Flanken vertikal satiniert.

Das polierte Edelstahlgehäuse ist seitlich satiniert und 10,20 Millimeter hoch.

Das polierte Edelstahlgehäuse ist seitlich satiniert und 10,20 Millimeter hoch.

Der geschlossene Gehäuseboden trägt eine Lasergravur der Halle des Marché-Concours mit drei Pferden im Vordergrund – ein Verweis auf die jährlichen Feierlichkeiten rund um das Freiberger Pferd, die in Saignelégier stattfinden. Die Schrauben des Gehäusebodens sind in Form eines Schweizer Kreuzes gestaltet. Die Wasserdichtigkeit beträgt fünf Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe.

Automatikwerk ML158

Im Inneren arbeitet das automatische Kaliber ML158.

Den Boden der Maurice Lacroix 1975 ziert eine Gravur der Feierlichkeiten.

Den Boden der Maurice Lacroix 1975 ziert eine Gravur der Feierlichkeiten.

Es schwingt mit vier Hertz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde, und bietet eine Gangautonomie von rund 60 Stunden. Das Werk stützt sich auf 31 Lagersteine. Der Rotor ist mit Genfer Streifen und Schneckenfinish veredelt.

Band und Schließe

Beide Editionen werden an einem schwarzen Lederarmband in Alligator-Optik getragen, mit ton-in-ton Nähten. Die Doppelfaltschließe aus Edelstahl trägt ein poliertes «M»-Logo mit 4N-Goldton-PVD-Beschichtung. Das Easychange-System ermöglicht einen werkzeuglosen Bandwechsel. Der unverbindliche Verkaufspreis beträgt 2.290 Euro.

Technische Spezifikationen | Maurice Lacroix 1975 Legacy

⌚ Gehäuse Edelstahl, 39 mm Durchmesser, 10,20 mm Bauhöhe
💧 Wasserdichtheit 5 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe
🔍 Glas Saphirglas im Box-Design
🕐 Anzeige Stunden, Minuten, Kleine Sekunde (6 Uhr), Datum (3 Uhr)
🔄 Aufzug Automatik
⚙️ Kaliber ML158
⏱️ Frequenz 4 Hz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde
🔋 Gangautonomie ca. 60 Stunden
💎 Lagersteine 31
✨ Veredelung Gehäuse: oben satiniert, Flanken vertikal satiniert; Zifferblatt: kleine Sekunde guillochiert; Rotor: Genfer Streifen und Schneckenfinish
🪢 Band Schwarzes Lederarmband in Alligator-Optik, Ton-in-Ton Nähte, Doppelfaltschließe aus Edelstahl mit 4N-Goldton-PVD-Beschichtung, Easychange-System
Auflage Je 500 Exemplare
🔢 Referenz 756207-SS001-130-2 (Silber) / 756207-SS001-330-2 (Schiefergrau)
💶 Preis 2.290 Euro

Der Kanton Jura löste sich 1974 per Volksabstimmung politisch vom Kanton Bern und wurde 1979 als eigener Kanton in die Schweiz aufgenommen. Bei dem nicht näher bezeichneten »Schweizer Automatikwerk« ML158 dürfte es sich um eine Variante des ML155 mit einem Umbau auf die Kleine Sekunde handeln. Letzteres basiert auf einem SW300 von Sellita – und die technischen Daten stimmen überein.. Ich finde es immer etwas schade, wenn ich Vermutungen über die Herkunft von Uhrwerke anstellen muss, nur weil die Hersteller sie nicht offen kommunizieren. Das stellt die Qualität schließlich nicht in Abrede.

Diesen Beitrag teilen: