Seit 2023 bietet TAG Heuer ihren TAG Heuer Carrera Chronograph in einem neuen Desigen mit dem kastenförmigen »Glassbox«-Saphirglas an.
Bisher war der Chronograph nur mit einem Durchmesser von 39 Millimetern erhältlich, nun ergänzt eine neue Dimension mit 41 Millimetern die Kollektion. Wie der ursprünglich 1963 von Jack Heuer erdachte Zeitmesser verzichtet sie auf eine Datumsanzeige, anders als ihre kleine Schwester mit 39 Millimetern Durchmesser.
Das Gehäuse aus Edelstahl ist wasserdicht bis zehn Bar, das entspricht dem Prüfdruck von 100 Metern Tiefe. Die drei neuen Referenzen bieten ein schlichtes, einfarbiges Zifferblatt. Die Variante mit blauem Zifferblatt und azurierten Hilfszifferblättern ist mit rhodinierten Zeigern und Indizes versehen.
Auch die blaugrüne Version bietet rhodinierte Zeitanzeigen, die mit weißer Super-Luminova markiert sind. Die Carrera mit schwarzem Zifferblatt hingegen verfügt über kontrastierende Elemente wie den roten Chronographenzeiger und einen gleichfarbigen Außenring.
Das automatische Calibre TH20-01 wurde von Carole Forestier-Kasapi aus dem Heuer-02-Werk weiterentwickelt und verfügt über einen beidseitig wirkenden Aufzug. Das integrierte Chronographenwerk verfügt weiterhin über eine Schaltradsteuerung und eine vertikale Kupplung. Der Rotor ist in Form eines Wappens ausgeführt. Das Uhrwerk besteht aus 168 Komponenten, besitzt 33 Steine und bietet eine Gangautonomie von 80 Stunden.
Das siebenreihige »Beads-of-Rice«-Band kam schon 2017 bei der TAG Heuer Autavia als Reminiszenz an den Rennsport der 1970er Jahre zum Einsatz und wurde bei der Schließe und dem Finish überarbeitet.
TAG Heuer Chronograph, Edelstahl mit Edelstahlband, 7.950 Euro
Die Formgebung mit dem kastenförmigen, gewölbten Saphirglas, das Layout des Zifferblatts mit den vertieften Hilfszifferblättern und die neue Größe empfand ich bei einem kurzen Tragetest als sehr gelungen. Die Designer haben den Charme der Carrera erfolgreich in in das Jetzt übersetzt. Beim Automatikwerk zeigt TAG Heuer mit einer fünfjährigen Garantie, dass sie von dessen technischer Qualität überzeugt sind. Bei ikonischen Chronographen stellt sich nun die Frage, ob man Rennsport-Enthusiast oder Raumfahrt-Begeisteter ist.







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