Aus der Eiswüste zurück aufs Handgelenk: Tudor hat die Tudor Northflag neu aufgelegt.

Die Tudor Northflag verdankt ihren Namen einer Expedition nach Nordgrönland, der Teilnehmer Oyster Prince von Tudor trugen.
Das Modell, dessen Name an die British North Greenland Expedition der 1950er-Jahre erinnert, war 2015 die erste Uhr von Tudor mit einem vollständig intern entwickelten Manufakturwerk. Die zweite Generation behält die Linienführung des historischen Vorbilds Ranger II von 1973 bei, erweitert das Gesamtpaket aber um eine GMT-Funktion und die Master-Chronometer-Zertifizierung durch das Metas.
Das Gehäuse aus Edelstahl 316L misst 40 Millimeter im Durchmesser und bietet eine zertifizierte Wasserdichtheit bis zehn Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe. Die feststehende Lünette und das zweireihige, integrierte Armband sind ebenfalls aus Edelstahl 316L gefertigt.
Das schwarze Zifferblatt zeigt große arabische Stundenindizes aus leuchtender Monoblock-Keramik sowie einen 45-Grad-Rehaut mit 24-Stunden-Graduierung. Die pfeilförmigen Stunden- und 24-Stunden-Zeiger, der eckige Sekundenzeiger und der stabförmige Minutenzeiger sind Reminiszenzen an das Vorbild von 1973. Für die Lesbarkeit im Dunkeln sorgt eine A Swiss Super-Luminova-Beschichtung. Der Gehäuseboden gibt den Blick auf das Werk durch ein gewölbtes Saphirglas frei.
Im Inneren arbeitet das COSC-zertifizierte Manufakturwerk Kaliber MT5652-U mit Siliziumspiralfeder. Die Unruh schwingt mit vier Hertz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde.
Die Master-Chronometer-Prüfung durch das Metas garantiert eine Ganggenauigkeit von 0/+5 Sekunden pro Tag und eine Magnetfeldresistenz bis 15.000 Gauß. Die Gangautonomie beträgt 65 Stunden, was die Uhr auch über ein Wochenende ohne Nachlaufen hält. Das zweireihige, integrierte Armband in Edelstahl 316L verfügt über polierte und satinierte Flächen.
Die Tudor-T-fit-Schließe mit Schnellverstellsystem ermöglicht eine direkte Längenanpassung über acht Millimeter in fünf Positionen. Keramik-Kugellager in der Schließe sorgen für ein reibungsloses Verschließen.
Technische Spezifikationen | Tudor Northflag
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl 316L, 40 mm Durchmesser, 12,7 mm Bauhöhe, feststehende Lünette in Edelstahl 316L |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 10 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | Gewölbtes Saphirglas, offener Gehäuseboden aus gewölbtem Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, Sekunden, zentraler 24-Stunden-Zeiger, Datum bei drei Uhr |
| 💡 Leuchtmittel | A Swiss Super-Luminova |
| 🔄 Aufzug | Automatik |
| ⚙️ Kaliber | MT5652-U mit GMT-Funktion |
| ⏱️ Frequenz | 4 Hz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde |
| 🔋 Gangautonomie | 65 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 32 Rubine |
| ✨ Veredelung | Satinierte und polierte Oberflächen |
| 🪢 Band | Zweireihiges integriertes Armband in Edelstahl 316L mit polierten und satinierten Elementen, Tudor-T-Fit-Schließe mit Schnellverstellsystem |
| 🔢 Referenz | 9140G1A0U |
| 💶 Preis | 4.990 Euro |
Die Neuauflage der Northflag schreibt Tudor nun in einem Wort. Das ist nicht die einzige Neuerung. Auf der Habenseite stehen die Prüfung als Master Chronometer mit der Gangabweichung von Null bis plus fünf Sekunden am Tag und der Magnetfeldresistenz bis 15.000 Gauß. Auch die GMT-Funktion mit dem unabhängig springendem Lokalstundenzeiger ist nützlicher als die Gangreserveanzeige des Vorgängers. Lediglich die Unterscheidbarkeit der beiden gelben Zeiger voneinander könnte konsequenter ausgearbeitet sein.






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