Mit der Zenith Chronomaster Revival A384 Tropical greift Zenith eine frühe Referenz aus dem Geburtsjahr des El Primero auf und verbindet das 37 Millimeter messende Tonnengehäuse von 1969 mit einem Zifferblatt, das die Ästhetik natürlich gealterter Vintage-Zifferblätter aufgreift.
Jene Exemplare – deren ursprünglich dunkle Lackschicht durch jahrzehntelange UV-Einwirkung und Oxidation in warme Brauntöne umschlug – gelten unter Sammlern als selten. Die neue Edition reproduziert diesen Effekt kontrolliert, ohne ein einzelnes historisches Vorbild zu imitieren.
Zifferblatt im »Schoko-Panda«-Design
Das Zifferblatt besteht aus einem weiß lackierten Grund, dem drei braune Hilfszifferblätter in der sogenannten »Schoko-Panda«-Anordnung gegenüberstehen: kleine Sekunde bei neun Uhr, 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr, Zwölf-Stunden-Zähler bei sechs Uhr sowie eine Datumsanzeige bei 4:30 Uhr.
Die Tachymeterskala am Zifferblattrand nimmt dieselben Brauntöne auf.
Facettierte, rhodinierte Indizes und Zeiger sind mit Super-Luminova Old Radium beschichtet – einem Leuchtmittel mit warmgelbem Ton, der zur Patina-Ästhetik des Zifferblatts beiträgt. Ein roter Chronographen-Sekundenzeiger setzt einen Farbakzent.
Tonnenförmiges Gehäuse
Das Edelstahlgehäuse mit 37 Millimeter Durchmesser orientiert sich an der Originalreferenz A384 von 1969. Das Tonnenprofil, die pumpenartigen Drücker und das Wechselspiel aus gebürsteten und polierten Oberflächen sind dem historischen Vorbild nachempfunden.
Die Wasserdichtheit beträgt fünf Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe. Durch den Saphirglasboden lässt sich das Uhrwerk beobachten.
Kaliber El Primero 400
Der Automatikaufzug wird durch das Kaliber El Primero 400 realisiert, das Zenith als direkten Nachfolger des 1969 vorgestellten Kalibers 3019 PHC positioniert.
Das vollständig hauseigen entwickelte Werk arbeitet mit fünf Hertz – 36.000 Halbschwingungen pro Stunde – und erlaubt damit eine Messung auf die Zehntelsekunde. Aus 278 Bauteilen aufgebaut, bietet das Kaliber eine Gangautonomie von 50 Stunden. Die Schaltung des Chronographen erfolgt über ein Schaltrad; der Schwingmassen-Rotor trägt ein Genfer-Streifen-Dekor und zeigt die Kontur des fünfzackigen Zenith-Sterns.
Das Edelstahlarmband im »Leiter«-Design geht auf einen Entwurf zurück, den Gay Frères 1969 ursprünglich für Zenith entwickelte. Das flexible Gliederband mit seiner charakteristischen Leiterglieder-Struktur ergänzt das Tonnengehäuse der Zenith Chronomaster Revival A384 Tropical optisch stimmig.
Technische Spezifikationen | Zenith Chronomaster Revival A384 Tropical
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl, Durchmesser 37 Millimeter |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 5 Bar, entspricht 50 Meter Tiefe (statischer Prüfdruck) |
| 🔍 Glas | Saphirglas, Sichtboden aus Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, kleine Sekunde bei 9 Uhr, Datumsanzeige bei 4:30 Uhr; Chronograph: zentraler Sekundenzeiger, 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr, 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr; Tachymeterskala |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova Old Radium |
| 🔄 Aufzug | Automatik |
| ⚙️ Kaliber | El Primero 400 |
| ⏱️ Frequenz | 36.000 Halbschwingungen/Stunde (5 Hz) |
| 🔋 Gangautonomie | 50 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 31 Lagersteine |
| ✨ Veredelung | Rotor mit Genfer Streifen; rhodinierte, facettierte Zeiger und Indizes; gebürstete und polierte Gehäuseoberflächen |
| 🪢 Band | Edelstahl-Gliederband im »Leiter«-Design von Gay Frères |
| 🔢 Referenz | 03.A384.400/69.M384 |
| 💶 Preis | 10.000 Euro |
Die Chronomaster Revival A384 Tropical holt den 1969‑Charakter sehr konsequent in die Gegenwart.
Das künstlich gealterte »Tropical«-Zifferblatt zielt geschickt direkt in das Sammlerherz, ohne ins Karikaturhafte zu kippen. Mit dem El Primero 400 bleibt Zenith der eigenen Geschichte treu und bietet genau das Werk, das man in so einem Gehäuse erwartet. Wer die künstliche Patina und die Retro-Gehäuse mit 37 Millimeter schätzt, bei dem wird die Uhr zünden – ihr Preis verlangt klar nach Leidenschaft.







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