Zur Watches & Wonders 2026 in Genf stellt Zenith die bislang exklusivste Interpretation seiner G.F.J.-Kollektion vor: Zenith fertigt nur 20 Exemplare des Observatoriums-Chronometers in einem Gehäuse aus Tantal – einem Metall, dessen blaugraue Eigenfarbe und extreme Bearbeitungsschwierigkeit der Uhr einen besonderen Charakter verleihen.
Das 39,15-Millimeter-Gehäuse übernimmt die gestufte Lünette und die skulpturalen Bandanstöße der bekannten G.F.J.-Architektur, unterscheidet sich durch das Schwermetall aber von Gold oder Platin deutlich.
Ein Metall, das seine eigenen Regeln setzt
Tantal zählt zu den anspruchsvollsten Werkstoffen der modernen Uhrmacherkunst. Es lässt sich weder vollständig matt finishen noch auf Hochglanz bringen – sein Metallic-Effekt erzeugt eine gedämpfte Tiefenwirkung, die zwischen beiden Extremen liegt. Die Bearbeitung erfordert spezielle Werkzeuge, geringe Toleranzen und erheblich langsamere Verfahren als bei Gold oder Platin.
Die Zifferblattgestaltung führt die Materiallogik des Gehäuses konsequent fort. Die zentrale Scheibe aus schwarzem Onyx bietet eine polierte, beinahe flüssig erscheinende Oberfläche. Der übergroße Sekundenzähler bei sechs Uhr ist aus grauem Perlmutt gefertigt. Rund um das Zifferblatt wiederholt eine guillochierte »Backstein«-Struktur das Fassadenmuster der Manufaktur in Le Locle. Elf Diamantindizes setzen architektonische Akzente. Die Zeiger aus facettiertem 18-karätigem Weißgold setzen einen hellen Kontrapunkt zur polierten Onyx-Fläche.
Kaliber 135 – ein Rekordwerk kehrt zurück
Das Handaufzugs-Kaliber 135 wurde in den späten 1940er-Jahren von Ephrem Jobin eigens für Observatoriumswettbewerbe entwickelt.
Seine Wettbewerbsversion – das Kaliber 135-O – gewann 235 Chronometriepreise, darunter fünf erste Plätze in Folge beim Observatorium in Neuenburg zwischen 1950 und 1954 – ein bis heute ungebrochener Rekord. Für das 21. Jahrhundert neu aufgelegt, behält das Werk den 13-Linien-Durchmesser und schlägt weiterhin mit 2,5 Hz; moderne Verbesserungen erhöhen die Gangautonomie auf 72 Stunden.

Die große freischwingende Unruh besitzt eine Spirale mit Breguetkurve.
Die übergroße Unruh trägt Regulierschrauben und eine Breguet-Spirale; ein Sekundenstopp-Mechanismus ermöglicht präzises Einstellen. Jedes der 20 Werke ist auf ±2 Sekunden pro Tag reguliert und offiziell vom COSC zertifiziert. Durch den Saphirglasboden sind Genfer Streifen, handanglierte Brücken und die dunkle Ruthenierung des Werks sichtbar – eine Farbgebung, die die Nuancen des Tantalgehäuses aufgreift. Die G.F.J. in Tantal ist ausschließlich in Zenith-Boutiquen, Online-Shops und bei autorisierten Händlern weltweit zur Vorbestellung erhältlich. Zum Lieferumfang gehören drei Armbänder: ein blaues Alligatorleder-Nubukarmband, ein zusätzliches schwarzes Alligatorlederarmband und ein graues Kalbslederarmband – alle mit Dornschließe aus Titan.
Technische Spezifikationen | Zenith G.F.J. Tantal
| Gehäuse | – Tantal, 39,15 Millimeter Durchmesser, 10,5 Millimeter Bauhöhe |
| Wasserdichtheit | – 5 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe (Wasserdichtheit) |
| Glas | – Saphirglas; Saphirglasboden |
| Anzeige | – Stunden, Minuten (zentral), kleine Sekunde bei 6 Uhr |
| Aufzug | – Handaufzug |
| Kaliber | – 135; Chronometer, COSC-zertifiziert (±2 Sekunden/Tag) |
| Frequenz | – 18.000 Halbschwingungen pro Stunde (2,5 Hz) |
| Gangautonomie | – 72 Stunden |
| Lagersteine | – 22 (Lagersteine) |
| Veredelung | – Genfer Streifen, handanglierte Brücken, Ruthenierung; guillochierter Außenring (»Backstein«-Dekor) |
| Band | – Blaues Alligatorleder-Nubukarmband; zusätzlich schwarzes Alligatorlederarmband und graues Kalbslederarmband; Dornschließe aus Titan |
| Auflage | – 20 Exemplare |
| Referenz | – 98.1865.0135/21.C205 |
| Preis | – 82.700 Euro |
Die G.F.J. aus Tantal von Zenith ist Chronometrie für Feinschmecker: maximal nerdig, brutal exklusiv und komplett frei von Effekt-Show. Das wieder aufgelegte Kaliber 135 holt die Geschichte der Chronometerwetbewerbe wider in die Gegenwart. Die 20 Uhren sind wie Trophäen für Präzisions-Fetischisten.




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