Die Farbsprache, die das Haus Zenith 2020 mit der Defy 21 Ultraviolet eingeführt hat, findet in der »Defy Extreme Ultraviolet« eine architektonisch schärfere Interpretation.
Das 45 Millimeter große Gehäuse aus mikrogestrahltem Titan misst 15,4 Millimeter in der Höhe und 51 Millimeter zwischen den Bandanstößen; das matte, nahezu nicht reflektierende Finish betont die grafische Geometrie der Konstruktion. Das Zifferblatt besteht aus violett getöntem Saphirglas und zeigt in einer geschichteten Anordnung violette Hilfszifferblätter, die optische Tiefe erzeugen.
Die Anzeige umfasst zentrale Stunden und Minuten, eine kleine Sekunde bei neun Uhr sowie Chronographenfunktionen mit 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr und 60-Sekunden-Zähler bei sechs Uhr, ergänzt durch eine Anzeige der Gangautonomie für den Chronographen bei zwölf Uhr.
Der zentrale Zeiger des Chronographen vollführt jede Sekunde eine volle Umdrehung und ermöglicht so die Ablesung von Hundertstelsekunden. Das automatische Kaliber El Primero 9004 arbeitet mit zwei unabhängigen Hemmungen: eine schlägt mit 5 Hertz, das entspricht 36.000 Halbschwingungen in der Stunde für die Standardzeitmessung, die andere mit 50 Hertz, das entspricht 360.000 Halbschwingungen in der Stunde exklusiv für den Chronographen.

Ursprünglich als El Primero 21 bezeichnet ist das El Primero 9004 eine komplette Neuentwicklung. Es besitzt zwei unabhängige Regulierorgane.
Die Wasserdichtheit beträgt 20 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 200 Metern Tiefe. Über den Sichtboden aus Saphirglas zeigt sich eine satinierte, sternförmige Schwungmasse mit violetter Tönung. Rhodinierte und facettierte Indizes und Zeiger mit Super-Luminova SLN C1 sichern die Ablesbarkeit. Ein violettes Kautschukarmband mit Faltschließe, ein mikrogestrahltes Titanarmband und ein schwarzes High-Performance-Klettverschlussarmband mit integriertem Wechselsystem schließen die Ausstattung ab.
Technische Spezifikationen | Zenith Defy Extreme Ultraviolet
| ⌚ Gehäuse | mikrogestrahltes Titan, 45 Millimeter Durchmesser, 15,4 Millimeter Höhe, 51 Millimeter Bandanstoß |
| 💧 Wasserdichtheit | 20 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 200 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | violett getöntes Saphirglas, Sichtboden aus Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, kleine Sekunde bei 9 Uhr, Chronograph mit Hundertstelsekunden-Anzeige, 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr, 60-Sekunden-Zähler bei 6 Uhr, Anzeige der Gangautonomie für den Chronographen bei 12 Uhr |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova SLN C1 auf Zeigern und Indizes |
| 🔄 Aufzug | Automatik-Aufzug |
| ⚙️ Kaliber | El Primero 9004, mechanisches Chronographenkaliber mit zwei unabhängigen Hemmungen |
| ⏱️ Frequenz | 5 Hz, das entspricht 36.000 Halbschwingungen in der Stunde (Zeitmessung); 50 Hz, das entspricht 360.000 Halbschwingungen in der Stunde (Chronograph) |
| 🔋 Gangautonomie | 50 Stunden (Standardzeitmessung), 50 Minuten (Chronographenfunktion) |
| 💎 Lagersteine | nicht angegeben |
| ✨ Veredelung | satinierte, sternförmige Schwungmasse mit violetter Tönung |
| 🪢 Band | violettes Kautschukarmband mit Faltschließe, mikrogestrahltes Titanarmband und schwarzes High-Performance-Klettverschlussarmband im Lieferumfang, integriertes Wechselsystem |
| 🔢 Referenz | 97.9100.9004/80.I209 |
| 💶 Preis | 20.200 Euro |
Unter technischen Aspekten gehört das El Primero 9004 mit zu den aufregendsten aktuellen Chronographen-Werken. Die Grundidee hatte die LVMH-Schwestermarke TAG Heuer 2011 bereits mit dem Mikrograph umgesetzt: zwei getrennte Räderwerke, zwei separate Federhäuser und zwei unterschiedlich getaktete Hemmungen für die Zeitanzeige und den 1/100-Sekunden-Chronogrpahen. Aber die Ingenieure von Zenith machten aus der experimentellen Konstruktion ein industrialisierbares und robustes Uhrwerk. Wer Freude an dieser technischen Innovation hat, wird sich auch an dem demonstrativ lauten Auftritt und der recht imposanten Gehäusegröße nicht stören.




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