Mit der Horological Machine N°6 Final Edition schreibt MB&F das letzte Kapitel einer Geschichte, die 2014 mit der Space Pilot begann. Deren Uhrwerk aus 475 Komponenten, das von MB&F völlig neu entwickelt wurde, ist limitiert auf hundert Exemplare. Unverwechselbar ist es durch seine beiden Kuppeln mit den per Kegelantrieb rotierenden Stunden- und Minutenanzeigen, seinen Platin-Aufzugsrotor, der von zwei Aluminiumturbinen reguliert wird und durch sein fliegendes 60-Sekunden-Tourbillon unter einer Saphirglaskuppel mit beweglichem »Schutzschild«. Und auch das Gehäuse, das von den Kindheitserinnerungen an japanische Science-Fiction-Cartoons inspiriert wurde, ist unverwechselbar.

 

Die HM6 Final Edition besitzt ein Gehäuse aus Edelstahl mit geschliffenen Rillen am biomorphen Gehäuse, die die geschwungene Form besonders betonen. Die dunkelblauen Stunden- und Minutenanzeigen sind abgestimmt mit dem blauen Aufzugsrotor. Krönender Abschluss ist eine großzügigere zentrale Kuppel, die einen noch besseren Panoramablick auf das fliegende Tourbillon ermöglicht. MB&F Horological Machine N°6 Final Edition, 232.050 Euro

Der Journalist stammt vermutlich vom mittelalterlichen Bänkelsänger ab, der im nächsten Dorf immer die Moritaten des letzten zum Besten gab. Unterhaltsamkeit gehört daher unter anderem zur Qualität journalistischen Handwerks. In Maximilian Büsser (dem kreativen Kopf hinter Max Büsser and Friends – MB&F) kann man aber leicht seinen Meister finden. In den zehn Jahren, seit denen ich ihn mindestens kenne, war es keine Minute langweilig. Er sprudelt förmlich über von Geschichten und Gedanken. Und immer wieder überrascht er die Fachwelt und die Sammler mit neuen kreativen Entwürfen, die einem Erstaunen und Schmunzeln zugleich ins Gesicht zaubern. Mit der Edelstahlversion krönt er einen seiner Geistesblitze und rundet die Familie ab. Ich bin schon gespannt, mit welcher Geschichte er auf der Baselworld 2019 aufwartet.

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