Die 1938 erstmals lancierte Oris Big Crown Pointer Date wird von Oris mit der Oris Big Crown Pointer Date »Bullseye« neu aufgelegt.
Das »Bullseye«-Zifferblatt wurde in den 1910er-Jahren eingeführt. Kataloge aus dieser Zeit zeigen Taschenuhren mit dem zweifarbigen, konzentrischen Design. Zuletzt griff Oris im Jahr 1998 wieder auf dieses Design zurück. Danach verschwand es.
Das grau-weiße Zifferblatt wird durch einen sportlichen roten Datumsring sowie einen Datumszeiger mit roter Spitze akzentuiert. Das Saphirglas ist beidseitig gewölbt und von innen entspiegelt. Das mehrteilige Gehäuse ist aus Edelstahl gefertigt und besitzt einen Durchmesser von 38 Millimetern.
Es ist wasserdicht bis fünf Bar, das entspricht dem Prüfdruck von 50 Metern Tiefe. Die namensgebende, überdimensionale Krone ist verschraubt. Ebenso der Edelstahlboden mit seinem Einsatz aus Mineralglas. Das automatische Oris Calibre 754 basiert technisch auf dem SW-200 von Sellita, einem Pendant zum ETA 2824.
Wie dieses arbeitet es mit einer Frequenz von vier Hertz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde. Sein Datumszeiger aus der Mitte schaltet augenblicklich. Das Armband ist aus nachhaltigem Cervo Volante-Hirschleder gefertigt und besitzt ein Schnellwechselsystem.
Oris Big Crown Pointer Date »Bullseye«, Edelstahl mit Hirschlederband, 1.950 Euro
Die Oris Big Crown Pointer Date Bullseye zeugt mir ihrem klaren Zifferblatt und den arabischen Zahlen sowie der geriffelten Lünette und der griffigen Krone von ihrem Ursprung als Pilotenuhr. Die Gehäusedimension entspricht dem derzeitigen Trend zu kleineren Durchmessern. Die Ausstattung ist wie bei Oris üblich sehr ordentlich. Lediglich die Bezeichnung eines industriellen und zuverlässigen Werkes als eigenes Kalibers finde ich unpassend.





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