Auch Hublot widmet dem Chinesischen Jahr des Pferdes mit der Hublot Spirit of Big Bang Year of the Horse Frosted Carbon ein besonderes Modell.
Das Zifferblatt, inspiriert von der Kunst der Tang-Dynastie, zeigt ein temperamentvolles geschecktes Pferd mit wehender Mähne; die Konturen sind in Gold ausgeführt. Dabei wird das Karbon wie eine Einlegearbeit vollständig von Hand geformt, geschichtet und veredelt.
Jedes Karbonfragment wird von Hand geschnitten, ausgerichtet, eingefügt und mit aus 3N-goldplattiertem Messing zum Pferdemotiv geformt. Die dreidimensionalen Goldkonturen sind inspiriert von den Stickereien auf alten chinesischen Zeremonialgewändern. Das tonneauförmige 42-Millimeter-Gehäuse ist aus mattschwarzem Karbon gefertigt.
Es ist wasserdicht bis zehn Bar, das entspricht dem Prüfdruck von 100 Metern Tiefe. Das rauchige Saphirglas im Gehäuseboden ermöglicht den Blick auf das automatische Kaliber HUB1170. Dabei handelt es sich um ein Uhrwerk der LVMH-Schwestermarke Zenith.
Das Elite 670 arbeitet mit einer Frequenz von vier Hertz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde. Es besteht aus 166 Komponenten, besitzt 27 Steine und bietet eine Gangautonomie von 50 Stunden. Seine Hauptplatine und Brücken sind schwarz plattiert. Das schwarze Kalbslederband besitzt eine Faltschließe aus schwarz beschichtetem Titan.
Hublot Spirit of Big Bang Year of the Horse Frosted Carbon, Karbon mit Lederband und Keramikschließe, limitiert auf 88 Exemplare, 39.000 Euro
Seit 2019 setzt Hublot »Frosted Carbon« bei speziellen Modellen ein. Dabei wird ein Karbonfaser-Vlies in Epoxidharz eingebettet und von Hand in Formen gebettet. Die gefrorene Anmutung entsteht durch Auswahl und Orientierung der Faserstücke mit kürzeren Stücken und unregelmäßiger Orientierung. Die Formgebung erfolgt im Autoklav durch Hitze und Druck. Durch Verzicht auf hochglänzenden Klarlack entsteht eine matte Oberfläche. Dem hohen kunsthandwerklichen Aufwand steht das Werk etwas nach.





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