Seit 1959 wird die Mido Commander ununterbrochen produziert. Mit der neuen Mido Commander Datoday präsentiert Mido nun eine Neuinterpretation des Klassikers.

Roségoldfarbener Edelstahl trifft auf Sonnenschliff

Die charakteristische Linienführung der Commander bleibt unverkennbar: eine schmale Lünette, das großflächige Zifferblatt und eine integrierte Krone prägen das Erscheinungsbild.

Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl ist im PVD-Verfahren roségoldfarben beschichtet.

Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl ist im PVD-Verfahren roségoldfarben beschichtet.

In der neuen Ausführung (Referenz M021.430.33.091.00) hüllt Mido das 40 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl sowie das dreigliedrige Metallarmband in eine roségoldfarbene PVD-Beschichtung. Einen starken Kontrast dazu bildet das tiefgrüne Zifferblatt, dessen Sonnenschliff für Lichtreflexe sorgt. Ein abgestufter Höhenring mit Viertelsekunden-Minuterie verleiht dem Blatt Struktur und optische Tiefe.

Das tiefgrüne Zifferblatt ist mit einem Sonnenschliff versehen.

Das tiefgrüne Zifferblatt ist mit einem Sonnenschliff versehen.

Die Stabzeiger und facettierten Indizes sind in der Mitte schwarz lackiert und mit weißer Super-Luminova ausgelegt, um auch bei Dunkelheit optimale Ablesbarkeit zu garantieren. Geschützt wird das Ensemble von einem beidseitig entspiegelten Saphirglas in »Glasbox«-Bauweise, das an die gewölbten Plexigläser historischer Modelle erinnert. Bei drei Uhr befindet sich das namensgebende Doppelfenster für die Wochentags- und Datumsanzeige.

Kaliber 80 mit moderner Spirale

Die Gehäuserückseite ist mit einem Saphirglasboden versehen, der den Blick auf das dekorierte Automatikwerk freigibt. Der Aufzugsrotor ist mit Genfer Streifen und dem Mido-Logo verziert.

Das tiefgrüne Zifferblatt ist mit einem Sonnenschliff versehen.

Das Mido Kaliber 80 bietet eine Gangautonomie von 80 Stunden.

Zum Einsatz kommt dabei das Kaliber 80, das auf dem ETA C07.621 basiert und mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (drei Hertz) schlägt. Es bietet eine großzügige Gangautonomie von bis zu 80 Stunden und ist mit einer amagnetischen Nivachron-Spiralfeder ausgestattet.

Die amagnetische Nivachron-Spirale ist eine Titanlegierung und wurde von der Swatch Group und Audemars Piguet entwickelt.

Die amagnetische Nivachron-Spirale ist eine Titanlegierung und wurde von der Swatch Group und Audemars Piguet entwickelt.

Diese Titanlegierung reduziert die Auswirkungen von Magnetismus auf das Gangverhalten erheblich und sorgt für verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen und Temperaturschwankungen.

Das in drei Lagen regulierte Werk ist bis zu einem Druck von fünf Bar vor Wasser geschützt – das entspricht dem statischen Prüfdruck von 50 Metern Tiefe. Die Mido Commander Datoday wird an einem massiven, roségoldfarben PVD-beschichteten Edelstahlband mit Schnellwechselsystem getragen und kostet 1.150 Euro.

TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN | MIDO COMMANDER DATODAY

⚙️ Kaliber Mido Kaliber 80 (Basis ETA C07.621)
🔄 Aufzug Automatik
🔄 Frequenz 3 Hertz – 21.600 Halbschwingungen/Stunde
🔋 Gangautonomie circa 80 Stunden
💡 Lagersteine 25
🧲 Spirale Nivachron, amagnetisch
📅 Anzeige Stunde, Minute, Sekunde, Wochentag, Datum
📐 Gehäuse Edelstahl, roségoldfarbene PVD-Beschichtung – Durchmesser 40 Millimeter – 11,3 Millimeter Bauhöhe
💧 Wasserdichtheit 5 Bar – statischer Prüfdruck 50 Meter
🔍 Glas Saphirglas in Glasbox-Bauweise, beidseitig entspiegelt
💡 Leuchtmittel Super-Luminova
⌚ Band Edelstahl, roségoldfarbene PVD-Beschichtung, Faltschließe, Schnellwechselsystem
🔖 Referenz M021.430.33.091.00
💰 Preis 1.150 Euro

Das Mido Kaliber 80 mit seiner Gangautonomie und antimagnetischen Eigenschaften sind ein überzeugendes Argument für die Mido Commander Daytoday. Für eine sportlich ambitionierte Uhr stellen fünf Bar Wasserdichtigkeit und eine nur bedingt kratzresistente PVD-Beschichtung allerdings eine Einschränkung in der Alltagstauglichkeit dar.

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