Für spezielles Gold, das unter sozial verantwortlichen und umweltschonenden Bedingungen gewonnen und weiterverarbeitet wird, hat sich der Begriff »Ethisches Gold« durchgesetzt.
Ethisches Gold unterscheidet sich von »konventionellem« Gold insbesondere durch seine Herkunft aus Minen mit strengen Arbeits- und Umweltauflagen (keine Kinderarbeit, geregelte Löhne, Schutz indigener Gemeinschaften). Das sollen Zertifikate wie Fairtrade-Gold, Fairmined-Gold oder Responsible Jewellery Council (RJC) sicherstellen. Zudem wird auf den Bezug aus Konfliktzonen (»Kein Blutgold«) verzichtet, um die Finanzierung von bewaffneten Konflikten zu verhindern.

Chopard fertigt auch die Trophäe der Goldenen Palme der Filmfestspiele in Cannes aus Ethischem Gold.
Eine zentrale Rolle spielt auch das Recycling von Altgold: Gold, das aus bereits existierenden Schmuckstücken oder anderen Quellen stammt, wird eingeschmolzen und zu neuen Produkten verarbeitet. Dadurch werden Umweltressourcen geschont und der Bedarf an neuem Goldabbau sinkt. Eine führende Rolle übernahm Chopard im Jahr 2013 mit seiner »Journey to Sustainable Luxury« und präsentiert erste High-Jewellery-Stücke aus Fairmined-Gold. Auf der Baselworld 2018 kündigt die Marke an, fortan sämtliche Uhren und Schmuckkreationen ausschließlich aus Ethischem Gold zu fertigen.

Hinterlasse einen Kommentar