Seine seit 2023 bestehende 38-Millimeter-Linie der Audemars Piguet Code 11.59-Kollektion ergänzt Audemars Piguet um um zwei Varianten aus 18 Karat Roségold – eine mit schwarzem, eine mit silbernem Zifferblatt.
Gehäuse, Werk und Grundarchitektur beider Modelle sind dabei identisch; der Unterschied liegt im Zifferblatt, der Innenlünette und im Armband.
Zifferblatt und Armband als Differenzierungsmerkmal
Das charakteristische Motiv der Kollektion – konzentrische Kreise mit feinen Rillen, die das Licht einfangen – findet sich auf beiden Zifferblättern. Stundenindexe und Zeiger aus 18 Karat Roségold sind mit Leuchtbeschichtung versehen.

Alle Code 11.59 Modell mit 38 Millimeter Größe sind mit dem guillochierten Zifferblatt versehen.
Die erste Variante kombiniert ein schwarzes Zifferblatt mit schwarzer Innenlünette und einem Alligatorlederarmband mit großen eckigen Schuppen. Die zweite Variante setzt auf ein silbernes Zifferblatt mit silberner Innenlünette und einem braunen Kalbslederarmband mit weißen Nähten.
Kaliber 5900
Beide Modelle werden vom hauseigenen Kaliber 5900 mit Automatikaufzug angetrieben. Es war im Jahr 2022 von Audemars Piguet zum 50. Geburtstag der Royal Oak vorgestellt worden.

Die Schwungmasse des Kalibers 5900 besteht aus 18K Rotgold. Das Automatikwerk ist aufwändig finissiert.
Bei einer Bauhöhe von 3,9 Millimetern erreicht es eine Frequenz von vier Hertz und eine Gangautonomie von mindestens 60 Stunden. Ein Saphirglasboden gibt den Blick frei auf die Schwungmasse aus 22 Karat Roségold sowie die Veredelungen: polierte Winkel, vertikale Satinierung, Genfer Streifen, Perlierung und abgeschrägte Kanten.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN | AUDEMARS PIGUET CODE 11.59 AUTOMATIK 38 MM
| Schwarzes Zifferblatt | Silbernes Zifferblatt | |
|---|---|---|
| ⬡ Gehäuse | 18 Karat Roségold – Durchmesser 38 Millimeter – Bauhöhe 9,6 Millimeter | |
| 💧 Wasserdichtheit | 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe | |
| 🔵 Glas | Doppelt entspiegeltes Saphirglas – entspiegelter Saphirglasboden | |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, zentrale Sekunde, Datum | |
| 💡 Leuchtmittel | Leuchtbeschichtung auf Zeigern und Indexen | |
| ⚙️ Aufzug | Automatikaufzug – Schwungmasse aus 22 Karat Roségold | |
| 🔧 Kaliber | 5900 – Durchmesser 26,2 mm (11½ Linien) – Bauhöhe 3,9 mm – 188 Teile | |
| 〰️ Frequenz | 4 Hz – 28.800 Halbschwingungen/Stunde | |
| ⏱️ Gangautonomie | Mindestens 60 Stunden | |
| 💎 Lagersteine | 29 | |
| ✨ Veredelung | Polierte Winkel, vertikale Satinierung, Genfer Streifen, Perlierung, anglierte Kanten | |
| 🎨 Zifferblatt | Schwarz – schwarze Innenlünette | Silber – silberne Innenlünette |
| 🔗 Band | Alligatorleder, schwarz, große eckige Schuppen – Dornschließe 18 Karat Roségold | Kalbsleder, braun, weiße Nähte – Dornschließe 18 Karat Roségold |
| 🔖 Referenz | 77410OR.OO.A127CR.01 | 77410OR.OO.A402VE.01 |
| 💰 Preis | 29.800 Schweizerfranken | |
Die zwei neuen 38-Millimeter-Varianten sind ästhetisch das stärkste Argument, das Audemars Piguet bislang für die Code 11.59-Kollektion vorgebracht hat. Das guillochierte Zifferblatt verleiht der Uhr die visuelle Tiefe, die dem aufwändigen Gehäuse gerecht wird. Was bleibt, ist die strukturelle Herausforderung der Kollektion: Die Code 11.59 muss sich sieben Jahre nach seiner Einführung noch immer als eigenständige Identität neben der Royal Oak behaupten – und das ist weniger eine Frage der Uhrmacherkunst als der Wahrnehmung. Dass einfache Dreizeiger-Modelle auf dem Gebrauchtmarkt spürbar unter Neupreis notieren, während die Royal Oak regelmäßig Aufpreise erzielt, spiegelt dieses Wahrnehmungsgefälle präzise wider.



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