Nach der Marine 5517 erweitert Breguet seine Marinekollektion um den Breguet Marine Chronographen 5527. Das im letzten Jahr vorgestellte Modell besitzt als Designmerkmal der Kollektion beispielsweise einen zentralen Chronographenzeiger mit maritimen Anspielungen. Der Chronograph besitzt einen Durchmesser von 42,3 Millimetern und gibt die Stunden und Minuten einer Zeitmessung auf seinem wellenförmig guillochierten Zifferblatt bei drei und sechs Uhr an. An der Neun-Uhr-Position befindet sich eine kleine Sekunde. Die Datumsanzeige ist zwischen vier und fünf Uhr positioniert.

Der Breguet Marine Chronograph 5527 besitzt eine Silizium-Hemmung

Im Inneren arbeitet, sichtbar durch einen Glasboden, das automatische Manufakturkaliber 582QA mit  einer Unruhspirale aus Silizium und einer Frequenz von vier Hertz. Es besitzt nach Vollaufzug genügend Energie, um noch weitere 48 Stunden weiter zu laufen, wenn die Uhr nicht getragen wird. 

Breguet Marine Chronograph in 18K Weiß- oder Roségold mit Alligatorleder- oder Kautschukband 32.700 Euro. Titan 20.800 Euro.

Die Marine-Kollektion zollt dem an Abraham-Louis Breguet vom französischen König verliehenen Ehrenamt als »Uhrmacher der königlichen Marine« Respekt. Denn auf hoher See war die genaue Zeit zur Bestimmung der Position überlebenswichtig. Neben dem Tourbillon und der Stoßsicherung verdanken wir dem uhrmacherischen Genie aber auch den ersten Chronographen mit Schleppzeiger. Schon vor 1810 wurden die ersten Zeitmesser mit einem Sekundenzeiger, den man auf Knopfdruck anhalten und aktivieren konnte, erfunden. Damit gab sich A.-L. Breguet jedoch nicht zufrieden. Ab 1820 arbeitet er gemeinsam mit seinem Schüler Fatton an einem Zeitschreiber, der noch mehr vermochte: Der Chronometer mit Doppelsekunde, auch Observationschronometer genannt, ist der Vorläufer aller Chronographen mit Schleppzeiger.

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