Bei Cartier hat man sich der mysteriösen Uhren der 1920er Jahre entsonnen. In diesem Jahr präsentiert die Manufaktur ein Set, bestehend aus drei Uhren, die sich dieses Prinzips bedienen.

Rotonde de Cartier Astromysterieux

Das Tourbillon birgt nicht nur das Uhrwerk der Uhr, sondern auch die gesamte Bewegungskette, vom Federhaus bis zur Unruh, was von einer Saphirglasscheibe getragen wird. Der längliche Käfig übernimmt die Funktion des Minutenzeigers und dreht sich einmal pro Stunde vollständig um die eigene Achse.

Das skelettierte Uhrwerk betont den filigranen Mechanismus des Tourbillons.

Das skelettierte Uhrwerk betont den filigranen Mechanismus des Tourbillons.

Die so betonten sichtbaren Bewegungen erinnern an die Bahn eines Himmelskörpers am Firmament – wie ein Stern, der frei schwebt und scheinbar keinerlei Verbindung mit dem Mechanismus hat. Rund um diese gleichermaßen feststehende und bewegliche Komplikation hat Cartier Elemente platziert, die zu den legendären Uhrmachercodes der Maison gehören: Römische Ziffern. Die Aufzugskrone ist mit einem Aquamarin-Cabochon besetzt, der farblich auf das Armband aus Alligatorleder abgestimmt ist.

Rotonde de Cartier Astrotourbillon

Das faszinierende Uhrwerk zeichnet sich durch zwei wesentliche Besonderheiten aus, die das Tourbillon einzigartig machen. Zum einen verfügt der Tourbillonkäfig über eine außergewöhnliche Rotationsachse in der Mitte des Uhrwerks

Das Tourbillon kreist scheinbar aus der Zifferblatmitte um seine eigene Achse und wird von römischen Ziffern getragen.

Das Tourbillon kreist scheinbar aus der Zifferblatmitte um seine eigene Achse und wird von römischen Ziffern getragen.

Die Konstruktion orientiert sich nicht wie sonst üblich am Räderwerk, weder im Hinblick auf die beiden Federhäuser des Uhrwerks noch bei der Anzeige von Minuten und Stunden. Zum anderen ist der Tourbillonkäfig „oberhalb“ des Uhrwerks platziert und nicht direkt in das Uhrwerk integriert, wie es bei einem klassischen Tourbillon der Fall ist. Diese Präzisionsmechanik bildet die Grundlage für eine unverwechselbare Ästhetik, die sich auf die gestalterischen Prinzipien von Cartier stützt: klare Linienführung, kompromissloses Design und unverwechselbare Ästhetik. Das vollständig skelettierte Uhrwerk verfügt über Brücken in Form von überdimensionalen Römischen Ziffern – ein unverkennbares Merkmal von Cartier. Die Aufzugskrone ist mit einem Aventurin-Cabochon besetzt, der farblich auf das Armband aus Alligatorleder abgestimmt ist.

Rotonde de Cartier Squelette Double Tourbillon Mystérieux

Eingebettet im Zentrum des Rotonde Double Tourbillon Mystérieux scheint sich dieses zweifach fliegende Element über die Gesetze der Schwerkraft hinwegzusetzen. Im Unterschied zu einem klassischen Tourbillon wird beim fliegenden Tourbillon auf die obere Brücke verzichtet.

Das Doppeltourbillon bedient sich einer Saphirglasscheibe. Dank ihr scheint es völlig frei zu schweben.

Das Doppeltourbillon bedient sich einer Saphirglasscheibe. Dank ihr scheint es völlig frei zu schweben.

Es vollführt innerhalb von sechzig Sekunden eine vollständige Umdrehung um die eigene Achse und wirkt, als würde es frei im Raum schweben, ganz ohne Verbindung zum Räderwerk. Noch faszinierender wirkt diese Illusion, wenn dasselbe Tourbillon eine zweite Drehung vollführt, für deren Vollendung es fünf Minuten braucht. Die Uhrmacher der Cartier Manufaktur verwendeten eine Saphirglasscheibe mit einer Öffnung in den Abmessungen des Tourbillons, um für den täuschend echten Eindruck eines freischwebenden Käfigs zu sorgen. Im Unterschied zu einem klassischen Tourbillon wird beim fliegenden Tourbillon auf die obere Brücke verzichtet. Es vollführt innerhalb von sechzig Sekunden eine vollständige Umdrehung um die eigene Achse und wirkt, als würde es frei im Raum schweben, ganz ohne Verbindung zum Räderwerk. Noch faszinierender wirkt diese Illusion, wenn dasselbe Tourbillon eine zweite Drehung vollführt, für deren Vollendung es fünf Minuten braucht.

Das Prinzip mysteriöser Uheren verwendete Cartier schon bei Pendulen aus den 1920er Jahren.

Das Prinzip mysteriöser Uheren verwendete Cartier schon bei Pendulen aus den 1920er Jahren.

Die Uhrmacher der Cartier Manufaktur verwendeten eine Saphirglasscheibe mit einer Öffnung in den Abmessungen des Tourbillons, um für den täuschend echten Eindruck eines freischwebenden Käfigs zu sorgen.

Die Holzbox für das Ikonen-Set

Für diese drei außergewöhnlichen Uhren hat Cartier eine edle Box aus lackiertem Holz kreiert, die ein weiteres Savoir-faire von Cartier feiert: die Holzintarsien. Auf feine Holzstücke in sechs verschiedenen Farben trägt der Intarsienschneider mithilfe einer Airbrush-Spritzpistole eine präzise Schattierung auf, um einen Effekt von Bewegung, Tiefe und Relief zu erzeugen. So entsteht eine Komposition in abgestuften Grün-, Blau- und Grautönen.

Zur Holzbox mit Intarsien gehören Weißgoldmanschetten und ein Reiseetui.

Zur Holzbox mit Intarsien gehören Weißgoldmanschetten und ein Reiseetui.

Nach dem Zusammensetzen verschmelzen die winzigen Holzstückchen zu einem Motiv aus drei ineinander verschlungenen Spiralen. In der Mitte jeder Spirale gibt eine optische Linse jeweils den Blick auf das Zifferblatt einer der drei Uhren frei.Zur Box mit Holzintarsien gehören außerdem ein Reiseetui aus Alligatorleder und ein Paar Manschettenknöpfe aus Weißgold mit drei austauschbaren Schmucksteinen aus Sodalith, Jade und blauem Quarz. Das exklusive Set ist auf fünf Exemplare limitiert. 540.000 Euro

Die fünf Käufer werden sich im weltweiten Vertriebsnetz von Cartier finden. Uns bleibt die Freude an der Wiederentdeckung der mysteriösen Uhren aus den 1920 Jahren.

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