Seit 2004 besteht die Partnerschaft zwischen Frédérique Constant und Austin-Healey. Neben einer limitierten Version eines Chronographen stammt die letzte Automatik-Version aus dem Jahr 2018. Zwei neuen Modelle mit drei Zeigern und Datumsanzeige richten sie sich an Gentleman-Piloten, die eine Auszeit fernab der Fahrerlager durchaus zu schätzen wissen. Die Version mit einem in Roségold vergoldetetn gehäuse mit 40 Millimeter Durchmesser besitzt ein silberfarbenes Zifferblatt mit einem braunen Außenring, der mit dem dunkelbrauen Kalbslederband harmoniert.

Die Austin-Healey wendet sich an sogenannte Gentlemen-Fahrer.

Die Austin-Healey wendet sich an sogenannte Gentlemen-Fahrer.

Die applizierten, rosévergoldeten Indizes sind mit weißer Leuchtfarbe beschichtet. Die Frédérique Constant Austin-Healey ist wasserdicht bis fünf Bar, das entspricht dem Druck in 50 Metern Tiefe. In beiden Modellen arbeitet das automatische Kaliber FC-303 mit 28.800 Halbschwingungen in der Stunde. Nach Vollaufzug speichert es eine Gangreserve für weiter 38 Stunden. Es basiert auf dem Sellita SW-200-1. Beide Versionen sind jeweils limitiert auf 2.888 individuell nummerierte Exemplare.

Auf dem Gehäuseboden beider Versionen findet sich die Gravur eines besonderen Healeys in voller Fahrt – der 100S mit dem Nummernschild NOJ393, wurde 1969 von einem Sammler für 155 Pfund gekauft und im Dezember 2011 für fast eine Million Euro verkauft. Darunter ist die individuelle Seriennummer der auf 2888 Exemplare limitierten Uhr aufgeführt. Sie wird in einer Sammlerbox geliefert, die eine Miniaturnachbildung des NOJ393 enthält.

Die beiden Frédérique Constant Austin-Healey-Modelle sind limitiert

Die zweite Version zeichnet sich durch die legendäre Farbe der Marke Healey aus: ein dunkles, dynamisches Grün, das das gesamte Zifferblatt ziert. Dieses »englische Grün« ist kontrastreich und gleichbedeutend mit einer Rückkehr zu den Wurzeln einer der kultigsten Farben von Rallyeautos, die auch frühe, heute bei Sammlern besonders begehrte Austin-Healey-Modelle kennzeichnete. Rosévergoldet 1.750 Euro, Edelstahl 1.450 Euro.

Tom Wanka – Uhrenjournalist und BloggerDie Genfer Uhrenmarke liefert Oldtimer-Fans seit vielen Jahren schöne Sammlerstücke, mit denen sie ihre Leidenschaft auch abseits des Asphalts ausleben können. Auch die beiden Automatik-Versionen werden im Fahrerlager bestimmt wohlwollend aufgenommen werden.