Im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte erinnert eine neue Foyer-Ausstellung an den 200. Geburtstag des Uhrmachers Moritz Grossmann am 27. März 1826. Die Schau im Foyer widmet sich einem der Wegbereiter der Glashütter Uhrenindustrie und Gründer der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte.

Der Leiter des Uhrenmuseums Dr. Ulf Molzahn und Christine Hutter, Geschäftsführerin Grossman Uhren.

Der Leiter des Uhrenmuseums Dr. Ulf Molzahn und Christine Hutter, Geschäftsführerin Grossman Uhren.

Sie wurde in Kooperation mit der Glashütter Manufaktur Grossmann Uhren GmbH konzipiert, die die Marke Moritz Grossmann 2008 wiederbelebt hat und seither wieder hochwertige Zeitmesser unter diesem Namen fertigt.

Schwerpunkte der Ausstellung

Die Ausstellung porträtiert zunächst Moritz Grossmann (1826–1885), der mit einer der ersten Glashütter Uhrenwerkstätten, seinem Engagement für eine systematische Uhrmacherlehre und der Gründung der Deutschen Uhrmacherschule 1878 nachhaltigen Einfluss auf das sächsische Uhrenhandwerk nahm.

Die Ausstellung im Foyer des Uhrenmuseums ist kostenlos zugänglich.

Die Ausstellung im Foyer des Uhrenmuseums ist kostenlos zugänglich.

Darüber hinaus werden seine Tätigkeit als Fachbuchautor und Kommunalpolitiker sowie die Entwicklung der historischen Firma Moritz Grossmann bis hin zur heutigen Manufaktur anhand von Exponaten, Darstellungen und Filmen beleuchtet.

Ausblick auf die kommende Sonderausstellung

Eine ausführliche Präsentation von Leben und Werk des Uhrmachers ist ab Ende Juni 2026 in der neuen Sonderausstellung „Grossmann200“ des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte zu sehen.

  • Die Nivada Grenchen F77 Mark II mit einem Meteorit-Zifferblatt.

Diese vertieft die Rolle Grossmanns für die Glashütter Uhrmacherei und stellt den Bezug zur aktuellen Kollektion der Manufaktur her.

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Schillerstraße 3a, 01768 Glashütte/Sachsen, geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Führungen nach Voranmeldung.

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