Die TAG Heuer Monza erlebt ihr Comeback in einem 42 Millimeter großen Gehäuse aus widerstandsfähigem Carbon. Sie besitzt eine Flyback-Funktion. Ein Flyback-Chronograph fasst das Stoppen, Nullstellen und Starten in einem Vorgang zusammen.

TAG Heuer Monza Flyback Zifferblatt Detail

Der Chronograph kann mit einem Druck eine neue Zeitmessfunktion auslösen, ohne zuvor zu Stoppen und auf Null zu stellen.

Seine Zeiger fliegen mit einem Knopfdruck zurück, während bei einem Chronograph ohne Flyback-Funktion die Drücker dreimal betätigen werden müssten, um den Stoppvorgang zu unterbrechen, die Zeiger zurückzustellen und einen neuen Zählvorgang auszulösen. Das schwarze Zifferblatt besitzt zwei Hilfszifferblätter: den Chronographenzähler mit durchscheinendem rauchblauem Saphirglas bei drei Uhr und die permanente Sekundenanzeige bei sechs Uhr.

  • TAG Heuer Monza Flyback
    Die TAG Heuer Monza Flyback besitzt zwei Hilfszifferblätter bei drei und sechs Uhr.

Das spezielle, skelettierte Zifferblatt gibt den Blick frei auf das darunter liegende, automatische Heuer 02 Flyback und erinnert an die mechanischen Ursprünge des Zeitmessers. Das Datumsfenster bei neun Uhr ist erstmals bei TAG Heuer blau leuchtend ausgeführt, und die blau lackierten Indizes sowie die schwarzweiß lackierten Stunden- und Minutenzeiger sind zur optimalen Ablesbarkeit auch bei schlechten Sichtverhältnissen mit Superluminova beschichtet. Das Chronographenwerk ist von der COSC als Chronometer zertifiziert, mit 28.800 Halbschwingungen je Stunde getaktet, besitzt 33 Lagersteine und bietet eine Gangautonomie von rund 80 Stunden nach Vollaufzug. Der verschraubte Gehäuseboden ist aus Titan Grad 5 und schwarz PVD-beschichtet. Die TAG Heuer Monza ist wasserdicht bis zehn Bar, das entspricht dem Druck in 100 Metern Tiefe. TAG Heuer Monza Flyback Chronometer 13.350 Euro

Die erste Heuer Monza wurde 1975 anlässlich des historischen Sieges von Niki Lauda bei der Formel-1-Weltmeisterschaft lanciert. In dieser spannungsgeladenen Rennsaison gewann er seinen ersten Weltmeistertitel mit fünf Siegen für das Team Scuderia Ferrari, für das Heuer seit 1971 Zeitmessungspartner war. Ursprünglich sollte die Uhr nach der Heimatstadt von Ferrari – Modena – benannt werden. Doch der Name der Hochgeschwindigkeitsstrecke Monza erwies sich als zugkräftiger.

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