Mit der Piaget Polo 79 Two-Tone knüpft Piaget an das originale Design der Polo von 1979 an.
Während in den 1970er elegante Sportuhren aus Stahl auf den Markt kamen, wusste sich die Piaget Polo durch ein Alleinstellungsmerkmal abzuheben – eine Sportuhr aus purem Gold. Im Jahr 2024, genau 45 Jahre nach ihrer Premiere, feierte die ursprüngliche Piaget Polo anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Maison als Piaget Polo 79 ihr Comeback in der Kollektion.
Zunächst in 18K Gelbgold und im Jahr darauf folgte eine Variante in Weißgold. Jetzt erinnert die Two-Tone-Version an das Original von 1979. Über dem Zifferblatt aus massivem Gold kreisen Zeiger in gebürstetem Gelbgold.
Das gebürstete Weißgoldgehäuse mit 38 Millimetern Durchmesser und das integrierte Armband werden durch Godronierungen aus poliertem Gelbgold akzentuiert. Die Piaget Polo 79 Two-Tone ist wasserdicht bis fünf Bar, das entspricht dem Prüfdruck von 50 Metern Tiefe. Das Gehäuse ist mit 7,45 Millimetern sehr flach.
Möglich wird das durch das ultra-flache automatische Kaliber Piaget 1200P1 mit seiner Bauhöhe von lediglich 2,35 Millimetern. Die 1200P1-Variante besitzt die gleichen technischen Eigenschaften. der Mikrorotor besteht jedoch aus grau beschichtetem 22K Gelbgold statt aus Platin.
Beiden gemeinsam ist die aufwändige Finissage der Hauptplatine mit einer feinen Perlage, der Räder mit einem Sonnenschliff, der Brücken mit anglierten Kanten und kreisförmigen Genfer Streifen sowie der Verwendung von gebläuten Schrauben. Das Piaget 1200P1 arbeitet mit einer Frequenz von drei Hertz, das entspricht 21.600 Halbschwingungen in der Stunde. Es besitzt 25 Steine und bietet eine Gangautonomie von 44 Stunden.
Piaget Polo 79 Two-Tone, Weißgold mit gelbgoldenen Godronen und weiß- und gelbgoldenem Armband, 94.500 Euro
Die Wiederauferstehung der Polo als sportliche Luxusuhr in Edelmetall ist Piaget in der Umsetzung gut gelungen, auch weil die Manufaktur bei der Umsetzung kein großes kreatives Risiko eingegangen ist. Das extra-flache Automatikwerk rückt auch die traditionsreiche Kompetenz der Manufaktur im Bereich der Werkskonstruktion ins rechte Licht. Damals wie heute war sie auch preislich schon immer als Statement-Objekt positioniert.







Hinterlasse einen Kommentar