Die Longines Legend Diver geht auf eine Taucheruhr von Longines von 1959 zurück und gehört zu den Eckpfeilern der Kollektion.

  • Die Longines Legend Diver mit 39 Millimeter Durchmesser verzichtet auf ein Datum.
    Die Longines Legend Diver mit 39 Millimeter Durchmesser verzichtet auf ein Datum.

 

Die beiden neuen Modelle mit blauem und schwarzem Zifferblatt besitzen eine Durchmesser von 39 Millimeter und schließen damit die Lücke in der Kollektion zwischen den beiden Gehäusegrößen von 36 und 42 Millimetern. Die Funktionsuhr folgt dem Design einer Super-Compressor-Uhr mit innenliegender Drehscheiben und zwei verschraubbaren Kronen. Eine Kompressordichtung macht sich die Tatsache zu Nutze, dass die Wasserdichtheit mit dem steigenden Außendruck zunimmt. Moderne Dichtungssysteme nutzen das zwar nicht mehr, geben aber gestalterisch eine schönes Vorbild ab.

Die Longines Legend Diver besitzt eine innenliegende Drehlünette

Die innenliegende Drehlünette dient vielen Taucheruhren bis heute als Inspiration. Das Edelstahlgehäuse ist wasserdicht bis 30 Bar, das entspricht dem Druck in 300 Metern Tiefe. Das Zifferblatt verzichtet auf eine Datumsanzeige und ist Schwarz oder Blau lackiert. Es wird von einem mehrfach entspiegelten Saphirglas überwölbt.

Die verschraubbare Krone bei zwei Uhr dient dem Einstellen der Innendrehlünette und der Tauchzeit.

Die verschraubbare Krone bei zwei Uhr dient dem Einstellen der Innendrehlünette und der Tauchzeit.

Die Stunden werden von länglichen Indizes und erhabenen arabischen Leuchtziffern markiert. Die verschraubbare Lünette bei zwei Uhr betätigt die Drehlünette zur Einstellung der vorgesehenen Tauchzeit. Das überarbeitete automatische Kaliber L888.6 bietet gegenüber dem L888.5 in der 42 Millimeter großen Variante eine verlängerte Gangautonomie von 72 Stunden.

Den Edelstahlboden der Legend Diver ziert die Abbildung eines Tauchers.

Den Edelstahlboden der Legend Diver ziert die Abbildung eines Tauchers.

Die des L888.5 beträgt 60 Stunden. Das Kaliber L888.6 besitzt 21 Lagersteine. Es stammt vom Werkehersteller ETA, der wie Longines zur Swatch Group gehört, und ist mit 3,5 Hertz getaktet, das entspricht 25.200 Halbschwingungen in der Stunde. Das von der COSC zertifizierte Chronometer besitzt eine Spirale aus Silizium, die unempfindlich gegenüber den negativen Einflüssen von Magnetfeldern ist. Den Gehäuseboden ziert das geprägte Emblem eines Tauchers.

Longines Legend Diver 39 Millimeter, Edelstahl mit Edelstahlband mit Doppelfaltschließe 3.500 Euro, mit braunem Lederband beim schwarzen Modell 3.500 Euro und blauem NATO-Band bei der blauen Variante 3.300 Euro

Die neue Gehäusegröße folgt dem allgemeinen Trend zu kleineren Durchmessern. Erstaunlich für mich ist jedoch die erhebliche Preisdifferenz zum Modell in 42 Millimeter Größe. Hier ruft Longines aktuell einen Preis von 2.750 Euro für das Modell mit Milanaisearmband auf.

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