Mit dem Club 38 ergänzt Nomos Glashütte seine Club-Kollektion um ein Handaufzug-Modell mit 38,5 Millimetern Durchmesser – das Manufakturkaliber DUW 4001 dafür liefert Nomos Glashütte aus eigener Fertigung.

Die Club 38 von Nomos Glashütte ist mit einem weiß versilberten und mit einem Ruthenium-Zifferblatt erhältlich.
Das zweiteilige Edelstahlgehäuse ist 8,4 Millimeter hoch und besitzt einen verschraubten Stahlboden. Die Variante mit verschraubtem Saphirglasboden misst 8,5 Millimeter. Die Wasserdichtheit beträgt zehn Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe.
Es gibt zwei Zifferblatt-Versionen: eine weiß versilberte Ausführung mit schwarz oxidierten Zeigern und grauer Leuchtmasse auf den Stundenindizes sowie ein anthrazitfarbenes Ruthenium-Zifferblatt mit rhodinierten Zeigern. Beide Ausführungen sind mit Super-Luminova auf Indizes und Zeigern ausgestattet.
Im Inneren arbeitet das Handaufzugkaliber DUW 4001 mit drei Hertz, also 21.600 Halbschwingungen in der Stunde. Das Werk mit 23,3 Millimetern Durchmesser ist 2,6 Millimeter hoch, kommt auf 53 Stunden Gangautonomie und zählt 17 Lagersteine.
Es wird durch das Nomos-Swing-System mit gebläuter Unruhspirale geregelt und ist in sechs Lagen feinreguliert. Ein Sekundenstopp ermöglicht das genaue Einstellen der Uhrzeit. Die Glashütter Dreiviertelplatine mit Glashütter Gesperr steht für die örtliche Tradition. Temperaturgebläute Schrauben sowie rhodinierte Werkoberflächen mit Glashütter Streifenschliff und Nomos-Perlage gehören zur Ausstattung; Sperr- und Kronrad sind mit Glashütter Sonnenschliff versehen.
Am Handgelenk sitzt ein Band aus Horween Genuine Shell Cordovan – braun mit roter Naht zur weißen Version, schwarz mit brauner Naht zum Ruthenium-Modell; der Bandanstoß misst 20 Millimeter.
Technische Spezifikationen | Nomos Glashütte Club 38
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl, zweiteilig; Durchmesser 38,5 mm, Höhe 8,4 mm (Stahlboden) bzw. 8,5 mm (Saphirglasboden) |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 10 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | gewölbtes Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten, kleine Sekunde |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova auf Stundenindizes und Zeigern |
| 🔄 Aufzug | Handaufzug |
| ⚙️ Kaliber | DUW 4001, Manufakturwerk; Durchmesser 10½ Linien (23,3 mm), Höhe 2,6 mm |
| ⏱️ Frequenz | 3 Hz (21.600 Halbschwingungen in der Stunde) |
| 🔋 Gangautonomie | ca. 53 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 17 Rubine |
| ✨ Veredelung | Glashütter Dreiviertelplatine, Glashütter Gesperre, DUW-Reguliersystem, Feinregulierung in sechs Lagen, temperaturgebläute Schrauben, rhodinierte Werkoberflächen mit Glashütter Streifenschliff und Nomos-Perlage, Sperr- und Kronrad mit Glashütter Sonnenschliff |
| 🪢 Band | Horween Genuine Shell Cordovan; braun mit roter Naht (Ref. 769) bzw. schwarz mit brauner Naht (Ref. 770); Bandanstoß 20 mm |
| 🏷️ Auflage | nicht limitiert |
| 🔢 Referenz | 769 (weiß, Stahlboden), 769.GB (weiß, Saphirglasboden), 770 (Ruthenium, Stahlboden), 770.GB (Ruthenium, Saphirglasboden) |
| 💶 Preis | 1.520 Euro (769), 1.740 Euro (769 Saphirglasboden), 1.560 Euro (770), 1.780 Euro (770 Saphirglasboden) |
Das Club-Modell kam 2007 auf den Markt, als fünfte Modellfamilie neben Tangente, Orion, Ludwig und Tetra. Damals als junges Einstiegsmodell mit 36 Millimeter Durchmesser, einem abgerundeten Gehäuse und dem Kaliber Alpha. Schon damals war sie mit einem Ruthenium-Zifferblatt erhältlich. 2023 wurde sie bei einer Überarbeitung auch um Leuchtfarbe auf den Indizes bereichert. Jetzt erhält sie mit dem DUW 4001 ein Manufakturkaliber mit eigener Hemmung.





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