Mit vier neuen Reverso Tribute Enamel bringt Jaeger-LeCoultre die Stadt Venedig auf das Handgelenk. Jede der vier Varianten ist auf zehn Exemplare limitiert und zeigt auf der Gehäuserückseite eine Miniatur eines Werks des britischen Malers J.M.W. Turner.

Jaeger-LeCoultre demonstriert seine Handwerkskünste auf der Ausstellung »Homo Faber 2026« in Venedig.
Die Serie erscheint anlässlich der im September beginnenden Homo Faber Biennale auf der Insel San Giorgio Maggiore und setzt die Tradition der Reverso als Leinwand für künstlerischen Ausdruck fort.
Für die Gehäuseböden wählte das Haus aus dem Schaffen Turners die Ansichten »Venice, the Dogana and San Giorgio Maggiore« (1834), »Venice, from the Porch of Madonna della Salute« (1835), »Bridge of Sighs, Ducal Palace & Custom House« (1833) sowie »Venice, the Bridge of Sighs« (1840). Die Miniaturen entstanden im hauseigenen Métiers Rares-Atelier und erforderten pro Uhr rund 80 Arbeitsstunden.
Um Lichteffekte und Wasser originalgetreu einzufangen, arbeitete der Emailleur mit 14 Schichten Emaille – drei Basisschichten, vier für das eigentliche Gemälde und sieben aus durchscheinendem Email. Jede einzelne Schicht wurde bei 800 Grad Celsius gebrannt. Unter den wasserbezogenen Bereichen liegt zudem Blattsilber, das dem Grand-Feu-Emaille zusätzlichen Glanz verleiht.
Eine geheime Signatur aus Blattgold-Paillons auf jedem Bild verweist auf den jeweiligen Emailleur. Die Zifferblätter tragen durchscheinendes Grand-Feu-Emaille über Handguillochierung. Je nach Modell kommen dabei unterschiedliche Muster zum Einsatz: ein Sonnenschliff »soleil croisé« mit 180 Linien in 1.080 Durchgängen für Q39334W1, eine Reiskorn-Guillochierung mit 70 Linien in 420 Durchgängen für Q39334W2, ein Korbgeflecht-Muster aus 46 Linien für Q39334W3 und ein Wellenmuster aus 41 Linien in 369 Durchgängen für Q39334W4.
Die facettierten Indizes und die Dauphine-Zeiger entsprechen dem Designcode der Reverso-Tribute-Linie. Wie alle Reverso Tribute ohne Komplikation werden die Uhren vom hauseigenen Kaliber 822 angetrieben.
Das rechteckige Werk mit Handaufzug wurde eigens auf das Gehäuse abgestimmt und misst in der Höhe etwas weniger als drei Millimeter. Die Frequenz beträgt drei Hertz, das entspricht 21.600 Halbschwingungen in der Stunde. Die Gangautonomie liegt bei 42 Stunden. Die Wasserdichtheit des Wendegehäuses beträgt drei Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe. Das schwarze Alligatorleder-Band komplettiert das Erscheinungsbild.
Technische Spezifikationen | Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Enamel »Turner Series«
| ⌚ Gehäuse | 18 Karat (750/1000) Weißgold, 45,6 Millimeter x 27,4 Millimeter, Bauhöhe 9,73 Millimeter |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | Saphirglas |
| 🕐 Anzeige | »Grand Feu«-Emaille über Handguillochierung, facettierte Indizes, Dauphine-Zeiger, Q39334W1: Sonnenschliff »soleil croisé« (180 Linien, 1.080 Durchgänge), Q39334W2: Reiskorn-Guillochierung (70 Linien, 420 Durchgänge), Q39334W3: Korbgeflecht-Muster (46 Linien, 276 Durchgänge), Q39334W4: Wellenmuster (41 Linien, 369 Durchgänge) |
| 💡 Leuchtmittel | keine |
| 🔄 Aufzug | Handaufzug |
| ⚙️ Kaliber | Jaeger-LeCoultre 822 |
| ⏱️ Frequenz | 3 Hz, das entspricht 21.600 Halbschwingungen in der Stunde |
| 🔋 Gangautonomie | 42 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 19 Rubine |
| ✨ Veredelung | Emaille-Miniatur auf Gehäuseboden, »Grand Feu«-Emaille auf Zifferblatt |
| 🪢 Band | Schwarzes Alligatorleder |
| Auflage | je zehn Exemplare pro Referenz |
| 🔢 Referenz | Q39334W1, Q39334W2, Q39334W3, Q39334W4 |
| 💶 Preis | 155.000 Euro |
Die Reverso-Uhren sind im Grunde nur aufwändige Leinwände für diese Demonstration kunsthandwerklichen Könnens. Die Auswahl der Venedig-Motive von Joseph Mallord William Turner ist geschickt abgestimmt auf den Auftritt der Manufaktur anlässlich der Ausstellung »Homo Faber« in Venedig im September 2026. Für die Sammler ergibt sich die Möglichkeit, eine tragbare Kunstgalerie zu erwerben.














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