Die Academy des GPHG hat aus 320 eingereichten Uhren von 194 Herstellern eine Shortlist von 84 Nominierten in 14 Kategorien erstellt.
Die nominierten Zeitmesser werden ab Ende September auf einer Welt-Tour gezeigt, bevor die Jury unter dem neuen Präsidenten Wei Koh am 7. November 2026 in Genf die Preisträger kürt. Als Sieger der Hauptkategorie »Aiguille d’Or« des Jahres 2025 ist der CEO von Breguet, Gregory Kissling, Mitglied der Jury. Der Gewinner des »Goldenen Zeigers« darf im Folgejahr nicht selbst wieder antreten.
Ausstellungstour und Termine
Die nominierten Uhren sind vom 10. September bis zum 20. November 2026 in verschiedenen Städten zu sehen. Die Ausstellung beginnt in Mumbai vom 28. September bis 1. Oktober, führt weiter nach Bangkok vom 15. bis 18. Oktober und kehrt in das »Musée d’Art et d’Histoire« nach Genf zurück vom 29. Oktober bis 15. November.
Eine zusätzliche Station in London ist vom 18. bis 23. November geplant. Die Preisverleihung findet am 7. November 2026 im »Bâtiment des Forces Motrices« statt.
Die nominierten Kategorien im Überblick
In der Kategorie »Time Only« stehen Bulgari mit dem Octo Finissimo 37 Satin-Polished Titanium, Chopard mit der L.U.C 1860, Laurent Ferrier mit der Classic Origin Beige, Naoya Hida & Co. mit der NH Type8A, Parmigiani Fleurier mit der Toric Petite Seconde und Piaget mit der Polo 79 Sodalite Watch.
Die Kategorie »Essential« umfasst Audemars Piguet mit der Neo Frame Jumping Hour, Daniel Roth mit dem Extra Plat Rose Gold Skeleton, Grand Seiko mit einer handgravierten Spring-Drive-Handaufzugsuhr, MB&F mit dem SP One Platinum, Parmigiani Fleurier mit der Tonda PF Minute Rattrapante Arctic Rose sowie Stéphane Pierre mit L’Impétrant.
Bei den »Komplikationen« haben es Cleguer mit Inspiration One, Czapek mit Time Jumper, Dominique Renaud mit dem Pulse60 Titanium Black, Lederer Watches mit dem CIC 39 Inverto Titanium, Ulysse Nardin x Urwerk mit dem gemeinsamen UR-Freak sowie Behrens x Vianney Halter mit KWH auf die Liste geschafft.
Die Kategorie »Mechanical Exception« zeigt Blancpain mit der Grande Double Sonnerie, Chopard mit der L.U.C Grand Strike, Christiaan Van Der Klaauw mit dem CVDK Grand Planetarium Eccentric Silicium, Ferdinand Berthoud mit Naissance d’une Montre 3, H. Moser & Cie. mit dem Endeavour Minute Repeater Cylindrical Tourbillon Skeleton Cosmic Rain und Konstantin Chaykin mit Thinking Mystery.
Im Tourbillon-Bereich sind Arnold & Son mit dem Constant Force Tourbillon 11 Platinum, David Candaux mit dem DC6 Night Forest, Ferdinand Berthoud mit dem Chronomètre FB 2TV, Girard-Perregaux mit dem Laureato Fifty Three Gold Bridges, Louis Vuitton mit der Escale Worldtime Flying Tourbillon und Sylvain Pinaud mit dem 30s Tourbillon nominiert.
Für den Chronographen-Preis konkurrieren Audemars Piguet mit einer Royal Oak »Jumbo« Extra-thin Selfwinding Flying Tourbillon Chronograph RD#5 zum 150-jährigen Jubiläum, H. Moser & Cie. mit dem Endeavour Flyback Chronograph Dual Time Date, Louis Moinet mit dem 1816 Chronograph, Parmigiani Fleurier mit dem Tonda PF Chronographe Mystérieux, Rexhep Rexhepi mit einem Chronograph Flyback sowie TAG Heuer mit dem Monaco Evergraph.
Die Kategorie »Calendar & Astronomy« setzt sich aus Bovet 1822 mit dem Récital 31, Christiaan Van Der Klaauw mit dem CVDK Venus Annual Calendar, Krayon mit dem Anyday Rose Gold und Parmigiani Fleurier mit der Toric Perpetual Calendar 30th Anniversary zusammen.
In der Kategorie »Petite Aiguille«, die für zugänglichere Preissegmente steht, sind Christopher Ward mit dem Loco Classic, Frédérique Constant mit dem Classic Worldtimer Manufacture, Massena Lab mit Noctograph, Ming x J.N. Shapiro mit dem 37.06 Lightning, Otsuka Lotec mit No. 8 sowie TAG Heuer mit dem Monaco Chronograph vertreten.
Die Kategorie »Gemset« umfasst Bovet 1822 mit dem Récital 23, Bulgari mit der Serpenti Aeterna, Chopard mit der L’Heure du Diamant, Franck Muller mit der Round Triple Mystery Skeleton, Piaget mit dem Swinging Pebble sowie Tiffany & Co. mit der Paradise Bird Toucan.
In der Kategorie »Jewellery« sind Bulgari mit der Tubogas Manchette, Chopard mit der Mystery Nut, Dior mit der Grand Bal Nuit des Indes, Franck Muller mit der Vanguard Curvex Cut Flower, Jacob & Co. mit der Billionaire Double Tourbillon Angel-Cut Diamonds sowie Piaget mit der Flowing Curves Cuff Watch vertreten.
Die Kategorie »Artistic Crafts« zeigt Andersen Genève mit dem Celestial Voyager VK Edition, Audemars Piguet mit dem Établisseurs Nomade, Bovet 1822 mit dem Monsieur Bovet Tribute to Edouard Bovet, Bulgari mit der Serpenti Misteriosi, L. Leroy mit dem Vox Temporis sowie Louis Vuitton mit dem Tambour Taiko Arty Automata.
Im Bereich »Diver« wurde allein Grand Seiko mit der Spring Drive U.F.A. Ushio 300 Diver nominiert. Sie wird daher in der Kategorie »Sport« aufgenommen. Die Kategorie umfasst Chopard mit dem Zagato Lab One Concept, Grand Seiko mit derselben Ushio-Taucheruhr, H. Moser & Cie. mit dem Streamliner Pump, Hermès mit dem H08 Squelette, IWC Schaffhausen mit der Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume sowie Laurent Ferrier mit dem Sport Traveller Slate Grey.
Die Kategorie »Challenge« umfasst Beaubleu mit La Pièce No.2, Beda’a mit Angles Guichets, Favre Leuba mit dem Chief Skeleton, Frédérique Constant mit dem Classics Moneta Handwinding, Seiko mit dem King Seiko Vanac sowie Space One X Baltic mit der Seconde Majeure.
In der Kategorie »Mechanical Clock« sind Carl Suchy & Söhne mit dem Table Waltz Tourbillon Mirror Edition, Chopard mit der The Beehive Chiming Table Clock, L’Épée 1839 mit dem The Gekko, La Vallée mit dem Cosmo, Louis Vuitton x De Bethune mit dem LVDB-03 Sympathique Louis Varius sowie Miki Eleta mit dem Frog Queen nominiert.
Mehrfachnominierungen und Sonderpreise
Audemars Piguet, Bulgari und Parmigiani Fleurier führen mit je vier Nominierungen das Feld an. Bovet 1822, H. Moser & Cie. und Piaget folgen mit drei eingereichten Modellen. Besonders hervorzuheben sind zwei ungewöhnliche Kooperationen: Ulysse Nardin und Urwerk vereinen sich im UR-Freak, während Behrens und Vianney Halter gemeinsam KWH entwickelt haben. Neben den 14 Kategoriegewinnern vergibt die Jury fünf Sonderpreise: den Special Jury Prize, den Eco-Innovation Prize, den Audacity Prize, den Horological Revelation Prize und den Chronometry Prize.
Der Transparenz halber sei offengelegt, dass ich selbst seit Januar 2020 Mitglieder der Akademie des GPHG – Grand Prix d’Horlogerie de Genève bin. Damit war ich im April dazu aufgefordert, in den hier gelisteten Kategorien meine Kandidaten einzureichen. Auch die Uhrenhersteller selbst sind berechtigt, ihre Modelle zu nominieren. Jedes der mittlerweile über tausend Akademiemitglider ist im Sommer berechtigt, in einem digitalen Abstimmvorgang die hier vorgestellten Finalisten zu küren. Die GPHG-Jury unter Leitung von Wei Koh tritt physisch zusammen und bewertet die 84 nominierten Uhren in einer geschlossenen Sitzung unter notarieller Aufsicht und per Geheimabstimmung. Parallel zur Jury votiert die Akademie im Oktober erneut digital. Das Jury-Votum fließt zu zwei Dritteln in das Endergebnis ein, das Akademie-Votum zu einem Drittel. Die Sieger werden am 7. November 2026 bekanntgegeben.























































































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