Als Einzelstück präsentiert Urwerk die »UR-1001 Amadeus«, eine Taschenuhr von Urwerk, die das gesamte Zeitspektrum von flüchtigen Sekunden bis zum Jahrtausend abbildet.

Der Satellitenjahreskalender befindet sich bei zwölf Uhr.

Der Satellitenjahreskalender befindet sich bei zwölf Uhr.

Auf der Zifferblattseite zeigt das Genfer Manufakturwerk bei sechs Uhr fliegende Satellitenstunden über einer retrograden Minutenanzeige, während bei zwölf Uhr ein Satellitenjahreskalender mit drei Malteserkreuzen die zwölf Monate samt unterschiedlicher Tagesanzahl automatisch abdeckt.

Die Satellitenanzeige bei sechs Uhr signalisiert die Uhrzeit.

Die Satellitenanzeige bei sechs Uhr signalisiert die Uhrzeit.

Eine handbemalte Tag-/Nacht-Anzeige bei neun Uhr kontrastiert einen schwarzen Super-Luminova-Nachthimmel mit fein satiniertem, weißem Ruthenium-Tagesboden; filigrane Streifen markieren die Dämmerung. Ein separater Zeiger zeigt die verbleibende Gangautonomie von bis zu 39 Stunden an.

Auf der Unterseite signalisiert eine Anzeige, wann es Zeit für einen Ölwechsel ist.

Auf der Unterseite signalisiert eine Anzeige, wann es Zeit für einen Ölwechsel ist.

Auf der Gehäuserückseite greift die Anzeige in völlig andere Zeithorizonte: Ein Ölwechsel-Indikator signalisiert nach fünf Jahren die anstehende Wartung, ein weiterer Zähler erfasst in fünfjährigen Schritten bis zu 100 Jahre Betrieb und gibt dabei am Jahrhundertende einen Impuls an den 1000-Jahre-Zähler ab.

Der Graveur Florian Güllert benötigte 500 Arbeitsstunden für die Gravur des Titangehäuses.

Der Graveur Florian Güllert benötigte 500 Arbeitsstunden für die Gravur des Titangehäuses.

Das Gehäuse aus Titan mit den Maßen 106 mal 62 mal 23 Millimeter ist über und über mit einer Handgravur von Florian Güllert versehen, die nach rund 500 Stunden Arbeit sämtliche barocke Arabesken direkt in das Metall schneidet und das Gehäuse zur Skulptur macht. Im Inneren arbeitet das Kaliber UR-10.01 mit einem Unidirektional-Rotor für den Automatikaufzug, vier Hertz – das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde – und 51 Lagersteinen.

Das Titangehäuse wird mit einem Druckluftmeißel bearbeitet.

Das Titangehäuse wird mit einem Druckluftmeißel bearbeitet.

Die Platinen und Brücken aus ARCAP zeigen Côtes-de-Genève-Streifen, DLC-Beschichtungen und frostete Oberflächen, die Schraubenköpfe sind gefasst und poliert. Das gravierte Titangehäuse wird durch entspiegeltes Saphirglas geschützt, die Wasserdichtheit beträgt drei Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe.

Technische Spezifikationen | Urwerk UR-1001 Amadeus

⌚ Gehäuse Handgraviertes Titan, 106 x 62 x 23 Millimeter
💧 Wasserdichtheit 3 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 30 Metern Tiefe
🔍 Glas Saphirglas, entspiegelt
🕐 Anzeige Satellitenstunden, retrograde Minuten, Satellitenkalender mit Monat und Datum, Tag-/Nacht-Anzeige, Sekundenanzeige über drei Zeiger zu je 20 Sekunden, Gangautonomieanzeige; Rückseite: Ölwechsel-Indikator (fünf Jahre), 100-Jahre-Zähler, 1000-Jahre-Zähler
💡 Leuchtmittel Super-Luminova
🔄 Aufzug Automatik
⚙️ Kaliber Urwerk UR-10.01
⏱️ Frequenz 4 Hz, das entspricht 28.800 Halbschwingungen in der Stunde
🔋 Gangautonomie 39 Stunden
💎 Lagersteine 51
✨ Veredelung Côtes de Genève, DLC-Beschichtung, frostete Platinen, satinierte und diamantpolierte Satelliten, gefasste und polierte Schraubenköpfe
🪢 Band
🔢 Referenz UR-1001 Amadeus
💶 Preis 450.000 Schweizer Franken (zuzüglich Steuer)

Das 1997 in Genf gegründete Unternehmen ist das gemeinsame Werk des Uhrmachers Felix Baumgartner und des Designers Martin Frei. Der Name knüpft an die mesopotamische Stadt Ur an, in deren Kultur vor rund 6000 Jahren die unsere gültige Zeiteineinteilung entstand, sowie an das deutsche Wort »Werk«. Mit einer Jahresproduktion von etwa 200 Stück zählt Urwerk zu den Pionieren der unabhängigen Uhrmacherei. Die Manufaktur bekennt sich zu dem Ziel, bekannte Komplikationen nicht neu zu interpretieren, sondern für jedes Modell einen eigenständigen Entwurfsprozess zu entwickeln. Das gipfelt diesmal in diesem Einzelstück.

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