Zur Feier von anderthalb Jahrhunderten uhrmacherischer Exzellenz enthüllt Audemars Piguet die Taschenuhr Audemars Piguet 150 Heritage. Das Modell beherbergt das Kaliber 1150, einer Neuentwicklung, die auf der Architektur des Kalibers 1000 aus der Audemars Piguet Code 11.59 Universelle aus dem Jahr 2023 aufbaut.

Das Datum und der Wochentag sowie das Jahr stellt der Ewigen Kalender auf der Vorderseite platzsparend digital dar.
Dabei wurden die Aktivierungsmechanismen wie Kronendrücker und Korrektoren laut Hersteller vollständig neu konzipiert, um der Handhabung im kompakten Taschenuhrformat gerecht zu werden. Eine Besonderheit stellt der integrierte Universalkalender dar – ein mechanischer Rechner, der unabhängig vom eigentlichen Uhrwerk arbeitet.
Komplexität im Taschenformat
In der Tradition großer Komplikationen folgt die Audemars Piguet 150 Heritage auf historische Vorbilder wie die L’Universelle von 1899 und La Grosse Pièce von 1921. Da das Modell nicht am Handgelenk getragen wird, verzichtet die Manufaktur auf eine Schwungmasse und setzt auf einen klassischen Handaufzug. Das Gehäuse aus Platin ist vollständig mit einer Handgravur versehen, die Gedenkmotive und Porträts der Gründer zeigt.
Das Herzstück bildet das Kaliber 1150, das aus 1.099 Einzelteilen besteht. Es integriert insgesamt 40 Funktionen und 22 Komplikationen, darunter eine Grande Sonnerie, eine Minutenrepetition sowie ein fliegendes Tourbillon. Der enthaltene Ewige Kalender ist semigregorianisch ausgelegt. Zudem verfügt die Uhr über einen Flyback–Chronograph mit Schleppzeiger-Funktion. Um die Ablesbarkeit zu gewährleisten, werden die Datumsanzeigen in Fenstern dargestellt, was die Chronographenzähler optisch entlastet.
Astronomischer Universalkalender
Auf der Rückseite der Uhr befindet sich der Lunisolar-Universalkalender. Dieser Mechanismus vereint Sonnen-, Mond- und Lunisolarzyklen auf einem einzigen Zifferblatt aus 18 Karat Weißgold.
Über 18 Anzeigen lassen sich unter anderem Schaltjahre, Mondphasen sowie jahreszeitliche Markierungen wie Sonnenwenden ablesen. Eine Besonderheit ist die Darstellung von neun kulturellen Festen, darunter Diwali, Ramadan und das chinesische Neujahr. Der Kalender lässt sich über ein bidirektionales Rädchen im Gehäuseboden steuern.
Eine volle Umdrehung entspricht einem Meton-Zyklus von 19 Jahren. Da der Mechanismus vom Hauptuhrwerk entkoppelt ist, bleibt die Synchronisation bis zum Jahr 2099 unabhängig von der Gangautonomie der Uhr erhalten. Das Hauptzifferblatt besteht aus blauem, durchscheinendem Grand-Feu-Emaille, das auf einem handgravierten Untergrund aus Weißgold aufgebracht wurde.
Limitierung und Handwerk
Die Taschenuhr wird an einer handgefertigten Kette aus Platin getragen. Neben zwei exklusiven Platinmodellen entstehen acht Varianten aus 18 Karat Weißgold.
Jedes Modell unterstreicht den Einsatz traditioneller Techniken wie die Emaillierung und die Gravur von Gehäuse und Zeigern. Den Abschluss der Ausstattung bildet eine handgefertigte Platinkette mit zwei Federringverschlüssen.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN | AUDEMARS PIGUET 150 HERITAGE
| 🏠 Gehäuse | Platin (handgraviert) – Durchmesser 50 Millimeter – Bauhöhe 23,4 Millimeter |
| 👁️ Glas | Entspiegeltes Saphirglas |
| ⚪ Anzeige | Stunden, Minuten, Chronograph mit Schleppzeiger, Ewiger Kalender, Mondphasenanzeige, Universalkalender |
| ⚙️ Aufzug | Handaufzug |
| 🧩 Kaliber | Kaliber 1150 Stunden, Minuten und Sekunden auf dem fliegendem Tourbillon, Wochentag, Großdatum, Monat, Jahreszahl mit Zehner- und Einer-Scheiben, Schaltjahresanzeige (semi-gregorianisch), Mondphase, |
| ⏲️ Frequenz | 3 Hertz (21.600 Halbschwingungen pro Stunde) |
| 🔋 Gangautonomie | 60 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 81 Lagersteine |
| ✨ Veredelung | Grand-Feu-Emaille, Handgravur |
| ⛓️ Band | Handgefertigte Platinkette (circa 40 Zentimeter) |
| 🔢 Auflage | Limitierte Edition (zwei Exemplare in Platin, 18 Exemplare in Weißgold) |
| 🆔 Referenz | 75150PT.OO.01 |
| 💰 Preis | 2.500.000 Schweizerfranken |
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens präsentiert Audemars Piguet die Taschenuhr Audemars Piguet 150 Heritage als mechanisches Manifest. Durch die Übersetzung der Architektur des Kalibers 1.000 in ein Taschenformat verbindet die Manufaktur ihre Wurzeln in Le Brassus mit aktueller Hochleistungsmechanik. Der eigentliche Glanzpunkt ist der lunisolare Universalkalender: Er sprengt das rein gregorianische System und integriert globale Zyklen wie Ramadan oder Diwali in ein mechanisches Rechenwerk. Mit über 23 Millimeter Bauhöhe bleibt dieses Instrument zwar massiv, doch die astronomische Tiefe macht es zu einer würdigen Demonstration handwerklichen Könnens.









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