Mit dem Favre Leuba Chief Tourbillon Guilloché erweitert Favre Leuba seine Chief-Kollektion um eine zweite, auf 25 Exemplare limitierte Ausführung des 2025 vorgestellten Tourbillons.
Das handguillochierte Zifferblatt trägt in Blau ein Grain d’Orge-Muster – ein Gerstenkorndekor, das vom Zentrum ausstrahlt – und entstand laut Favre Leuba auf einer historischen Guillochiermaschine aus dem späten 19. Jahrhundert; der Hersteller beziffert den Aufwand pro Zifferblatt auf fünf bis sechs Stunden Präzisionsarbeit.
Das kissenförmige Edelstahlgehäuse misst 41 Millimeter im Durchmesser und 11,45 Millimeter in der Höhe; vorne sitzt gewölbtes Saphirglas mit Antireflexbeschichtung, hinten ein Saphirglasboden. Die Wasserdichtheit beträgt zehn Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe.
Die applizierten Indexe sind rhodiniert, poliert und mit Super-Luminova C1 X1 gefüllt, ebenso die rhodinierten Zeiger mit gebürstetem Finish und sandgestrahlter Nut; der kleine Sekundenzeiger auf dem Tourbillonkäfig bei sechs Uhr besteht aus gebläutem Stahl.
Das Handaufzugskaliber FL T01 läuft mit drei Hertz, entsprechend 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, speichert eine Gangautonomie von rund 60 Stunden und zählt 23 Lagersteine.
Die obere Tourbillonbrücke ist als Sanduhr geformt und greift damit das Markenzeichen auf; sie trägt die Skala der kleinen Sekunde und nimmt in ihrer Mitte den flammgebläuten Sekundenzeiger auf, vereint also drei Funktionen an einem Bauteil.
Ihre Oberseite ist parallel zur Achse zwischen drei Uhr und neun Uhr horizontal gebürstet, der die Skala tragende Außenrand ist perliert; der Tourbillonkäfig misst laut Hersteller 14,85 Millimeter im Durchmesser.
Auf der Werkrückseite zeigt sich eine lasergravierte Sanduhr auf einem radial geschliffenen Rad; Genfer Streifen, ein Anthrazit-Finish und gebläute Schrauben ergänzen das Dekor, das an die Gründung der Marke im Jahr 1737 erinnern soll.
Die Lieferung erfolgt in einer Holzbox, die ein Medaillon und eine Lupe enthält; am Handgelenk sitzt ein integriertes Stahlarmband mit gebürsteten H-förmigen Gliedern und polierten Mittelgliedern sowie einer Faltschließe, das sich gegen das mitgelieferte blaue FKM-Kautschukarmband mit Dornschließe austauschen lässt.
Technische Spezifikationen | Favre Leuba Chief Tourbillon Guilloché
| ⌚ Gehäuse | Edelstahl, kissenförmig; 41 mm Durchmesser, 11,45 mm Höhe |
|---|---|
| 💧 Wasserdichtheit | 10 Bar, das entspricht dem statischen Prüfdruck von 100 Metern Tiefe |
| 🔍 Glas | gewölbtes Saphirglas mit Antireflexbeschichtung; Saphirglasboden |
| 🕐 Anzeige | Stunden, Minuten; kleine Sekunde auf dem Tourbillonkäfig (eine Umdrehung pro Minute) |
| 💡 Leuchtmittel | Super-Luminova C1 X1 auf Indexen und Zeigern |
| 🔄 Aufzug | Handaufzug |
| ⚙️ Kaliber | Favre Leuba FL T01 (Basis: Chronode C502) |
| ⏱️ Frequenz | 3 Hz (21.600 Halbschwingungen pro Stunde) |
| 🔋 Gangautonomie | 60 Stunden |
| 💎 Lagersteine | 23 |
| ✨ Veredelung | handguillochiertes Zifferblatt (Grain d’Orge), Genfer Streifen, Anthrazit-Finish, gebläute Schrauben, perlierter Brückenrand |
| 🪢 Band | Stahlarmband mit gebürsteten H-förmigen Gliedern, polierten Mittelgliedern und Faltschließe; wechselbar auf blaues FKM-Kautschukarmband mit Favre-Leuba-Dornschließe |
| 🏷️ Auflage | 25 Exemplare |
| 💶 Preis | 30.000 Euro |
Die bedeutsame und wechselhafte Geschichte der Uhrenmarke habe ich hier aufgeschrieben. Das Tourbillon spielte schon beim Relaunsch der Marke 2025 eine herausragende Rolle und wird nun mit dem guillochierten Zifferblatt erneut in den Mittelpinkt gerückt. Im Inneren schlägt das Handaufzugskaliber FL T01 auf Basis des Chronode C502, das Jean-François Mojon für Favre Leuba überarbeitet hat. Die Konstruktionen der unabhängigen Werkeschmiede finden sich unter anderem auch bei MB&F, Czapek und Hermès wieder.









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